Stromanbieter

Man stelle sich vor ein Kunde eines großen Stromanbieters hat Schulden in beträchtlicher Höhe bereits seit über 2 Monaten.  Der Konzern würde nicht zögern innerhalb 14 Tagen die ersten Mahnschreiben zu verschicken, natürlich mit einem saftigen Aufschlag. Kommt hier keine Reaktion wird evtl. noch eine weitere Mahnung verschickt , diesmal deutlicher und höher im Aufschlag.

Im neuen Monat kann darauf hin der Sperrkassierer erwartet werden und der Kunde steht ohne Zahlung des ausstehenden Betrages ohne Strom da.

Jetzt sehen wir uns mal dieses Szenario andersherum an, ein Kunde in diesem Falle meinereiner, hat ein beträchtliches Guthaben bei seinem Stromanbieter. Die Abrechnung in diesem Fall bereits über 2 Monate alt, aber das zu überweisende Guthaben bleibt aus.  Hotline des Anbieters total überlastet und seit geraumer Zeit nicht erreichbar. Schreiben bleibt unbeantwortet, also keine Reaktion.

Mahnschreiben für einen Privatkunden? Unmöglich bzw. Kostenintensiv.

Um es mal vorweg zu nehmen, hier geht es nicht um das Guthaben selber, nein mir geht es um das Prinzip wie heute mit Kunden umgegangen wird. Sicher ist dies total normal in allen Bereichen, hat man Schulden werden diese ohne Wenn und Aber SOFORT auf allen möglichen und unmöglichen Wegen eingetrieben.  Sind die Firmen jedoch in der Pflicht etwas zurückzuzahlen dauert dieser Prozess länger als erlaubt ist.

Es ärgert mich geradezu enorm als Kunde nicht ernst genommen zu werden und keine Möglichkeit zu haben dies offenkundig werden zu lassen an den richtigen Stellen.

doto

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