Archiv | 26. Mai 2010

Käsekuchen

Käsekuchenrezepte gibt es in vielen verschiedenen Variationen, mein Rezept besteht, soviel ich das weiß bereits in der 3. Generation, Mütterlicherseits.

Zutaten

2 Pkt. Schichtkäse (kein Quark!)

5 gr. Eier

2 Pkt. Vanillepudding

180 – 200 gr. Zucker

für den Boden

1 Ei , wenig Zucker, ca. 5 – 6 Eßl. Mehl , wenig Milch, ca. 1 Teel. Backpulver

Zuerst den Schichtkäse in einer Rührschüssel mit den Eiern und dem Zucker gut verrühren bis es eine cremige Masse wird. Danach das Vanillepuddingpulver einrühren und wieder gut verrühren.

Dann in einer kleinen seperaten Schüssel den Teig für den Boden rühren. Erst das Ei mit dem Zucker schaumig rühren dann das Mehl mit ein wenig Milch und einen halben bis ganzen Teelöffel Backpulver beigeben alles solange rühren bis eine gute Konsistenz für einen Boden gegeben ist.

Jetzt nur noch das ganze in einer Backform erst den Bodenteig gut verteilen, dann den Schichtkäse auf den Boden geben und gut verteilen. Ab in den Backofen bei Ober.-und Unterhitze ca. 1 1/2 Std. bei 180 Gr. backen.  Der Kuchen sollte solange im Ofen bleiben bis er auch in der Mitte der Form hochgegangen ist, d.h. er muss eine „Kugel“ bilden, denn nur so ist gewährleistet das er auch in der mitte gar ist.  Ab und zu nachsehen ob er oben nicht zu schwarz wird, ansonsten während des Backvorganges eine Alufolie auflegen.

Guten Appetitt!

doto

Wartezimmernews

In einer kleinen Stadt wie die, in der meinereiner Zuhause ist, gibt es viele Wege auf den ein oder anderen Bekannten oder sogar Freund zu treffen, mit dem es sich lohnt mal wieder einen kleinen oder auch größeren Tratsch zu halten.

Normalerweise treffe sich solche Leute beim Einkauf im Supermarkt oder einfach auf unserer tollen „Flaniermeile“ im Dorf. Dieser Tage jedoch bin ich zu meinem Leidwesen des öfteren beim Arzt in der Praxis und so auch gezwungenermaßen im Wartezimmer anzutreffen.

Hier jedoch eröffneten sich mir ganz neue Sichtweisen des Dorfklatsches. Kaum im Wartezimmer, finden sich hier viele Gesichter die mir bestens vertraut und bekannt sind. Es macht geradezu Spaß hier seine Zeit abzusitzen . Die Unterhaltung mit Leuten die mir bekannt sind, verkürzt auf angenehme Weise die meist lange Wartezeit.  Ist einmal niemand da , was selten vorkommt, den ich kenne, hört man was geredet wird und kommt mal wieder auf den neuesten Stand was das Gemeindeleben in unserer kleinen Stadt angeht.

Nervig ist dann nur, wenn man aufgerufen wird und eigentlich noch garnicht aus dem Wartezimmer raus möchte, weil die Unterhaltung gerade erst anfängt interessant zu werden. So geschehen als ich gestern mal wieder beim Arzt meines Vertrauens saß , wurde eine Dame aufgerufen die partout nicht rauswollte weil sie mitten in einer Unterhaltung mit ihrer Nachbarin war. Dies brachte sie auch deutlich vor und verlangte geradezu das man noch zwei Leute vor ihr drannehmen soll, da sie im moment nicht abkömmlich sei.

Allgemeines schmunzeln brachte diese Aussage bei allen Leuten hervor die kaum glauben wollten was sie gerade hörten.  Für mich kam dies günstig , denn nun war ich die nächste…..

doto