Archiv | August 2010

Geburtstagsvorbereitungen

gestern und heute wurde den lieben langen Tag gebacken und gekocht. Töchterlein hat morgen Geburtstag und soll überrascht werden. Jetzt endlich bin ich fertig mit allen Arbeiten und kann den Rest den abends noch geniessen.
Mit Mädchen ist das irgendwie schöner, die lassen sich gerne verwöhnen und freuen sich auch noch richtig darüber. Meinem Sohn ist das immer irgendwie egal , der nimmt`s wie es kommt und hat nie irgend einen Besonderen Wunsch. Männer halt…
Meinereiner freut sich natürlich auch auf den Tag, denn die Kinder sieht man nicht mehr allzuoft wenn sie mal aus dem Haus sind.
Eine schöne Abwechslung in einem sonst eintönigem Alltag.

doto

Frische Obstschalen aus dem Supermarkt

Ein Lebensmittellabor  prüfte frisch geschnittenes Obst aus Supermärkten, Biomärkten und Naturkostläden.

Geprüft wurde auf Frische, Sporen und Hygiene. Für all diejenigen welche solche spontanen Käufe tätigen, gab es nur den einen Rat: “ laßt die Finger davon“.

Die Frische konnte nur der Naturkostladen bescheinigt werden. In puncto Sporen und Hygiene fielen alle gekauften Obstschalen durch.

Die Preise lagen bei 0,42 Cent bis 2,99 Euro pro 100 Gramm. Selbstgeschnibbelt kostet es gerade mal 0,52 Cent pro 100 Gramm.

doto

Evita

Dieser Tage war ich eingeladen zu einem Musicalbesuch in Köln.  Normalerweise sind Musical`s nicht meine Welt, da gehe ich lieber auf ein klassisches Konzert. Man mußte mich deshalb auch geradezu mitschleifen.

Evita wurde gegeben und ich habe es nicht bereut. Die Musik war Superklasse, die Schauspieler bzw. Darsteller waren hervorragend.  Das Musical wurde in engl. vorgetragen , für diejenigen die kein engl. verstanden wurde es in Deutsch auf eine Leinwand projiziert.

Hier eine kurze Zusammenfassung :

Evita ein Rockmusical in zwei Akten von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Buch und Songtexte), erzählt den Werdegang von Maria Eva Duarte de Peròn, nur Evita genannt ( 7. Mai 1919 bis 27. Juli 1952 ). Gezeigt wird der Weg einer aus ärmlichen Verhältnissen stammenden ,unehelich geborenen Mädchens aus der Provinz und deren glanzvoller Aufstieg zur argentinischen First Lady von Juan Domingo Peròn. Obwohl nie politisch aktiv entstand ein unwahrscheinlicher Personenkult denn sie wurde vom Volk geliebt und verehrt, gleichzeitig aber von der argentinischen Elite gehasst. Der frühe Krebstod von Evita löste eine große Welle der Trauer bei den Massen in dem südamerikanischen Staat aus der bis heute anhält.

Die Hauptdarsteller überzeugten durch eine gute Stimme im Gesang und der Darstellung ihrer Rollen. Obwohl die Bühne nur mit einer großen Treppe ausgestattet war, reichten die Requisiten welche die Darsteller mit auf die Bühne brachten vollständig aus um sich ein Bild der Szene machen zu können.

Evita Peron, eine Frau die heute noch in Argentinien hoch verehrt wird , geht somit in die Geschichte ein, obwohl sie politisch nie aktiv tätig war.

doto

Honigseife

nach gut 2 Wochen habe ich heute meine Honigseife angewaschen. Vom Duft her läßt sie zu wünschen übrig, dafür ist die Schaumbildung absolut gut. Die Farbe ist leicht bräunlich und sieht eigentlich auch aus wie eine Honigseife aussehen sollte.

Schnuppert man intensiver daran ist durchaus erkennbar das Honig und Bienenwachs verarbeitet wurde. Ein wenig traurig bin ich schon das der Zimtduft überhaupt nicht durch kommt. Nächstes mal wird es ein Tröpfchen mehr sein können.

Jetzt darf sie noch ein wenig liegen und nachreifen.

doto

1.FC Köln – Germania Windeck

beide Vereine trafen sich zu einem Freundschaftsspiel ganz in der Nähe meines Wohnortes. Zudem habe ich eben für dieses Spiel von meinem Chef eine Eintrittskarte geschenkt bekommen.

In dem Glauben, dass in unserer Gegend nicht gerade viele FC Anhänger vorhanden seien und deshalb der Abend recht easy sein wird auf dem Sportplatz, habe ich mich auf den Weg gemacht ins ca. 8 Km entfernte „Stadion“.  Anpfiff 19 Uhr, meinereiner fuhr gegen 18.15 h los um vorher noch eine Kleinigkeit zu essen auf dem Platz. Kaum aus meinem Dorf raus, zeigte sich schon der erste Stau. Bis dahin glaubte ich noch es sei Feierabendverkehr, doch der Stau zeigte sich bald als „Superstau“ und mir dämmerte das es doch mehr FC Anhänger in unserer Gegend gibt als mir lieb war. So brauchte ich für die Strecke von gerade mal nicht ganz 8 Km fast eine halbe Stunde.

Hinzu kam jetzt die Parkplatzfrage, vor diesem Sportplatz gibt es einen übergroßen Parkplatz, dieser jedoch war  bereits rappelvoll. Selbst die umliegenden Straßen bis auf den letzten Platz besetzt. Es blieb mir nichts anderes übrig als im nächsten Ort im Zentrum zu parken und den ganzen langen Weg zurück zu laufen. Auch das nahm ich in kauf aber auch nur weil mir der Magen knurrte und ich wußte das mit Sicherheit auf diesem Sportereignis irgendwo eine Bratwurst zu bekommen ist.

Gerade beim auflaufen der Spieler kam ich auf dem Sportplatz an, fand einen tollen Platz gleich hinter dem Tor von Mondragon der sich fleißig mit dem Publikum unterhielt und besonders zu den Kindern sehr freundlich war. Jeder wollte  ein Autogramm, ich auch…. ließ aber den Kindern immer wieder den Vortritt, nachher war es zu spät das Spiel begann. Meine Bratwurst hatte ich immer noch nicht. Mit knurrenden Magen schaute ich erst mal gespannt auf die Aufstellung und dann auf das Spiel, leider ziemlich unterirdisch , von Köln hatte ich mir mehr erhofft. Kurz vor der Halbzeit versuchte ich dann mein Glück an der Bratwurstbude, proppenvoll  aber ich wartete geduldig ab, denn mein Magen hing mir inzwischen bis zu den Kniekehlen. Jetzt endlich kam ich dran und fragte nach einer Bratwurst …. was soll ich euch sagen, Bratwurst war ausverkauft es gab nur noch Schweinesteak, igitt nichts für mich.

Um meinen Magen zu beruhigen habe ich mir dann eine Softeis gekauft und wieder versucht einen guten Platz zu ergattern. Noch 5 min. bis die Spieler wieder aus der Kabine kommen, fängt es an zu schütten was vom Himmel runter will. Schirm aufspannen und abwarten, die meisten Besucher suchten bereits das Weite, jedenfalls jene die Kinder dabei hatten. Es goß jetzt wie aus Kübeln so dass selbst die Spieler nicht pünktlich zurück kamen denn immer noch waren die Mädels auf dem Feld die während der Pause tanzen. Lieber Himmel die haben mir richtig leid getan, zu guter letzt sind auch diese abgezogen, klitschnaß von oben bis unten.

Von den ca. 3500 Besuchern waren vielleicht noch nicht mal mehr die Hälfte zurückgeblieben, eben jene die unbedingt die 2. Hälfte des Spiels noch sehen wollten.

Mich hielt jetzt auch nichts mehr, meine Hosen waren bereits bis zum Knie aufgeweicht, mein Magen immer noch hungrig und der Weg bis zu meinem Wagen war ja schließlich auch noch ein langer. Also ab nach Hause….

doto