Archiv | November 2010

Willkommen zur neuen Studie

diese Studie ist aus Jan. 2010, ab folgendem Jahr werde ich die monatl. Studien von Dialegio in der Reihenfolge einhalten.
Viel Spaß
doto
 

 

Herzlich Willkommen zu unserer Studie – Januar 2010

Thema: Bioprodukte

Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie sich die Nachfrage nach Bionahrungsmitteln in den letzten Jahren entwickelt hat, denn im Dezember 2008 und im Dezember 2007 hatten wir diese Studie bereits schon einmal mit unseren Umfrageteilnehmern durchgeführt. Kaufen unsere befragten Personen Bioprodukte ein? Achten diese beim Einkauf von Bioprodukten auf das Biosiegel? Wo werden Bioprodukte von unseren Umfrageteilnehmern eingekauft und warum werden diese eingekauft? Wird bei Bioprodukten wert auf die Marke gelegt? Vergleichen Sie die Zahlen von 2010 mit den Zahlen von 2008 und 2007 und freuen Sie sich auf spannende Umfrageergebnisse.

 

Einblicke in die Studienergebnisse:

Der Konsum von Bionahrungsmitteln ist leicht rückläufig. Dies zeigt sich besonders deutlich in der Gruppe von Verbrauchern, die nur ganz bestimmte Nahrungsmittel in Bio-Qualität einkauft (2010 – 36 %, 2008 – 39 %, 2007 – 41 %). Die Anzahl der Verbraucher, die keine Bionahrungsmittel einkaufen, zeigt einen deutlichen Anstieg auf 14 % (2008 – 11 %, 2007 -10 %). Sicher spielt bei dieser Entwicklung die Wirtschaftskrise eine Rolle, aber auch die großen Lebensmittelskandale der Jahre 2002/2003 scheinen zunehmend aus dem Bewusstsein der Verbraucher zu verschwinden. Möglicherweise ist auch das Misstrauen gegenüber konventionellen, heimischen Lebensmittel zurückgegangen. Gibt es doch Meldungen, nach denen die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in deutschen Nahrungsmitteln abgenommen haben (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit). In der Gruppe derer, für die der Einkauf von Bio eine Frage der Lebenseinstellung ist (27 %) oder die wegen einer bestehenden Krankheit Bio essen (6 %), gibt es keine Einbrüche. Diejenigen Verbraucher, die Bio essen, weil es gesünder ist (2010 – 42 %, 2008 – 46 %, 2007 – 57 %) oder besser schmeckt (2010 – 36 %, 2008 – 40 %, 2007 – 47 %) oder weil sie ihre Kinder gesund ernähren wollen (2010 – 13 %, 2008 – 14 %, 2007 – 17 %), sind innerhalb der letzten Jahre deutlich weniger geworden. Geht es um das Vertrauen in bestimmte Kaufstätten, so hat das Vertrauen in Produkte direkt vom Erzeuger im Vergleich zu 2007 deutlich zugenommen, ebenso auf dem Wochenmarkt. Supermärkte und Discounter stagnieren. Auch wenn das Vertrauen in Bioläden und Reformhäuser rückläufig ist, stehen sie im Jahr 2010 auf der Rangliste der vertrauenswürdigen Kaufstätten immer noch unter den ersten drei (Bioladen/Biosupermarkt 52 %, Direkt vom Erzeuger 52 %, Reformhaus 32 %). Auf der Rangliste der bevorzugten Einkaufsstätten finden wir gegenüber den vertrauenswürdigsten Einkaufsstätten fast eine Umkehrung der Verhältnisse. Hier finden sich auf Rang 1 die Supermärkte (72 %) auf Rang 2 die Discounter (58 %) und auf Rang 3 Bioladen/Biosupermarkt (29 %). Sicher ist dies eine Frage des Preises und der Nähe zu den jeweiligen Kaufstätten. Die Bedeutung von Markenprodukten hat abgenommen, 54 % der Befragten sagen, Markenprodukte seien ihnen nicht wichtig, 2009 und 2008 waren es jeweils nur 49 %. Auch mit den Biosiegeln nehmen es die Verbraucher inzwischen weniger genau, denn 2010 sagen 60 % es sei ihnen egal, welches Siegel die Produkte hätten, 2008 fanden dies nur 55 % und 2007 nur 42 %.

 

Zur Studie:

Frage 1:

Kaufen Sie Bio-Nahrungsmittel?

Basis: je 1000 Befragte in 2010, 2008 und 2007

=> Der Einkauf von Bionahrungsmitteln ist leicht rückläufig. Die Anzahl derer, die keine Bioprodukte kaufen hat sich deutlich erhöht.

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Frage 2: 

Wie viele Bioprodukte kaufen Sie, gemessen an Ihrem Nahrungsmittelbedarf?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Die Anzahl der Verbraucher, die gelegentlich Bionahrungsmittel einkaufen ist angestiegen, aber die Anzahl der Verbraucher mit fester Kaufabsicht ist deutlich zurückgegangen.

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Frage 3:

Achten Sie beim Einkauf von Bioprodukten auf das Biosiegel?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Bei den Biosiegeln nehmen es die Verbraucher inzwischen weniger genau.

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Frage 4:  

Wo kaufen Sie Bioprodukte ein?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, (mehrere Antworten möglich)

=> Gegenüber dem Jahr 2007 ist der Einkauf bei den Anbietern, die auf Bioprodukte fokussiert sind wie dem Bioladen, dem direkt Erzeuger und dem Reformhaus deutlich zurückgegangen.

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Frage 5:  

Finden Sie es richtig, dass Bioprodukte teurer sind, als Produkte aus konventionellem Anbau?

Basis: je 1000 Befragte in 2010, 2008 und 2007

=> Die Akzeptanz für den höheren Preis hat stetig und deutlich abgenommen.

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Frage 6:  

Warum kaufen Sie Bio-Nahrungsmittel ein?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, (mehrere Antworten möglich)

=> Die Anzahl derer, die aus Gründen der Lebenseinstellung Bio essen, ist stabil geblieben. Diejenigen, die Bio essen, weil es gesünder ist oder besser schmeckt oder weil sie ihre Kinder gesund ernähren wollen, sind deutlich weniger geworden.

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Frage 7:  

Legen Sie bei Bioprodukten Wert auf Markenartikel? Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Die Bedeutung von Markenprodukten hat leicht abgenommen.

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Frage 8:  

In welchen Einkaufsstätten vertrauen Sie am ehesten darauf, dass Bio-Nahrungsmittel auch wirklich Bio sind?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, (mehrere Antworten möglich)

=> Auch wenn das Vertrauen in Bioläden und Reformhäuser rückläufig ist, stehen sie auf der Rangliste der vertrauenswürdigen Kaufstätten immer noch unter den ersten drei.

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Dezember 2007, Dezember 2008 und im Januar 2010 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen.
  • Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.
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Das Kreuz mit der Moderne

hat man erst mal ein gewisses Alter überschritten, wird es immer schwieriger mitzuhalten.

Weihnachtszeit bedeutet wieder einmal sich Gedanken über Geschenke und Co zu machen, da sind zum einem die Wünsche und zum anderen wo bekomme ich was zu einem guten Preis? In den letzten Jahren habe ich das meiste noch im Internet gekauft und bequem nachhause schicken lassen, ohne Stress des Einkaufsgetümmels in den Städten.

Es fällte jedoch immer schwerer im Internet zu kaufen, selbst eine einfache Musik CD die auf dem Wunschzettel steht , bedeutet für mich Stress pur, hier muss genau geschaut werden. Ist es wirklich eine CD? Oder doch eine DVD? vielleicht auch eine Bluray?? Ist das eine zum hören oder nur zum sehen?? Die Verpackung sieht in allen Fällen gleich aus, höchstens am Preis ist ersichtlich das hier irgend etwas nicht sein kann.

Am Ende geht man dann doch wieder ins Fachgeschäft um sich beraten zu lassen, doch auch hier ist Vorsicht geboten, da wird mit Begriffen um sich geworfen die ich in meinem Leben noch nie gehört habe und wieder mal stehe ich auf dem Schlauch und kann nur dumm aus der Wäsche schauen.

Vielleicht kaufe ich doch lieber Socken…

doto

Meine Igel

Heute Abend war eine Sendung auf 3Sat über das Leben der Igel im laufe des Jahres. Sehr interessant und sehenswert, mußte ich doch immer an meine beiden Kleinen Denken die jetzt schön brav bei mir auf der Terrasse ihren Winterschlaf halten.

Für das kommende Jahr habe ich mir fest vorgenommen mehrere kleine Höhlen zu schaffen in meinem Garten, alte Blumentöpfe sind genug vorhanden und warten nur darauf verwendet zu werden. Vielleicht kommen ja im nächsten Jahr noch ein paar kleine Igelbaby`s dazu wenn ich sie nur mit genügend Futter rechtzeitig im Jahr anlocke.

Im Kalender werde ich mir  den Termin Ende März Anfang April eintragen um wieder Futter aufzustellen, damit beide schnell wieder zu Kräften kommen. Aus der Sendung habe ich gelernt, dass Igel Standort treu sind und mir auch im folgenden Jahr viel Freude bereiten werden.

Darauf freue ich mich schon sehr..

doto

Leise rieselt der Schnee..

hier im Kölner Umland beginnt es gerade zu schneien. Dicke Flocken fallen vom Himmel und werden wohl auch vorerst liegen bleiben, denn es ist kalt genug dafür.

So werde ich heute nachmittag auf den alltäglichen Spaziergang verzichten und den imaginären Kamin anzünden um bei einer schönen Tasse Tee ein Buch genießen.

Meinem Hund ist dies gerade recht, denn Kälte kann er so gar nicht schön finden, er kuschelt sich lieber an meiner Seite um leise vor sich hin zu schnarchen.

Das wird wieder ein sehr kalter Winter werden der wie immer nicht enden will. Ach, wär`s doch erst wieder Frühling, ich bin ein absolutes Sommerkind….

doto

Seniorenhandy

meinereiner hat kein Handy, braucht auch keins, ist prinzipiell dagegen.

Was mir allerdings heute bei einem Waldspaziergang passierte läßt mich evtl. umdenken. Wie immer gehe ich querbeet durch den Büsch um den vielen Sonntagsspaziergängern aus dem Weg zu gehen, andererseits auch, weil ich immer schöne große Steine suche für meinen Garten  und die findet man halt nicht direkt am Wegesrand.

Die letzten zwei Tage hat es in unserer Region geregnet was vom Himmel will, heute war es wirklich schön, kein Regen, bewölktem Himmel um die 18 Grad, also ideal zum laufen und suchen. Bedacht hatte ich dabei nicht das gerade mitten im Wald sich wilde Bäche bilden wo all das viele Wasser abläuft. Normale Rinnsale werden zum Bach bzw. bald zum Fluß. So auch heute, mitten auf einem Weg hatte sich ein Bach gebildet , ca. ein Meter breit den ich also überqueren mußte, egal wie…. Mein Hund stand davor und sah mich fragend an, ich überlegte noch und dachte bereits an nasse Füsse, zu tief um einfach durch zu waten. In der Mitte lag ein dicker Ast und bildete eine kleine Insel mit vielen Blättern drumherum. Hier, so dachte ich mir, kann ich einen zwischentritt machen und somit den kleinen Bach trockenen Fußes überwinden. Es sollte anders kommen.

Kaum hatte ich den kleinen Schritt auf den vermeintlich sicheren Ast getan, versank ich schon bis zum Knie im Blättermatsch. Man stelle sich das vor… linkes Bein im Matsch, rechtes Bein auf Knie im Wasser, na Toll…. Mein Schreckensschrei hatte außerdem meinen Hund so in Panik versetzt das er fluchtartig das Weite suchte. Toller Hund, das nächste Leckerli ist gestrichen.

Jetzt kann sich jeder selber ausmalen wie ich aus diesem Schlamassel wieder rauskam, Naß wie ein Pudel mit quietschenden Socken und pitchnasser Hose den Rest des Weges zum Wagen, unterwegs Hund aufgesammelt und humpelnd da jetzt mein rechter Fuß scheinbar nicht ohne Schaden davon kam.

Ja, und in diesen Momenten könnte ein Handy sehr hilfreich sein, es hätte auch anders ausgehen können.

doto

Ende gut – alles gut

soeben haben wir gemeinsam die Igelnester begutachtet und wollten somit Max betrachten… aber oh Wunder , Max war nach der Störung heute morgen durch mein ausräumen seines Nestes erwacht und ist jetzt auf Wanderschaft.

Welch eine Freude zu wissen das der kleine Igel doch noch lebte. Mein Freund der Förster glaubt mit Sicherheit das er heute bei Nacht wieder zurückkehrt um sich zu vergewissern das die Luft wieder rein ist und er wieder in seinem Bau verschwinden kann.

Er war ganz angetan von den beiden Igelbauten und ist sich auch sicher das sie warm genug für den Winter sind. Jetzt habe ich gleich die Futterstellen wieder eingerichtet damit sie beide heute Abend ihr gewohntes und so geliebtes Fressen vorfinden werden.

Dann werde ich jetzt beide Igel nur von weitem beobachten und nie wieder den Winterschlaf stören, wenigstens bis März werden sie schlafen und mein Hund und ich werden nur beschützend zur Seite stehen.

doto

Igelfachleute

dringend gesucht. Den ganzen morgen über habe ich mich mit dem kleinen Max beschäftigt. Nach langem zögern traute ich mich endlich das Nest auseinanderzunehmen.

Max hatte sich richtig tief ins Nest gekuschelt und schien leblos aber fest zusammengerollt. Vorsichtig habe ich ihn raus genommen und versucht zu erkennen ob er überhaupt noch lebt. Als Laie hat man aber keine Chance dies zu erkennen. Mein Anruf bei einem Igelschutzverein brachte mir auch keine weitere Erkenntnis. So kam mir zum Glück der Gedanke an einen befreundeten Förster ganz in meiner Nähe, der aber , wie sich im Gespräch heraus stellte auch nicht viel Ahnung von Igeln hat.

Wir verblieben jetzt so das er sich in seinen vielen Büchern Rat sucht und wir gemeinsam heute nachmittag nach dem Kleinen sehen werden.

Froh , jetzt jemanden zu haben der evtl. mehr sieht als ich , warte ich gespannt auf seinen Besuch und bin trotzdem weiterhin in Sorge um den kleinen putzigen Kerl.

doto