Thema: Marken und Handelsmarken

Thema: Marken und Handelsmarken

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie groß der Abstand zwischen Marken und Handelsmarken in den Köpfen der Verbraucher ist.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Erstaunlich viele Verbraucher trauen sich zu, im Regal von Supermarkt (80 %) und Drogeriemarkt  (76 %) zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können. Bewiesen haben die Verbraucher dies, indem sie tatsächlich jeweils ein bis drei Marken und Handelsmarken genannt haben. Bemerkenswert, dass Handelsmarken im Bereich Lebensmittel meist einen höheren Bekanntheitsgrad aufweisen als Marken.

Die Top 10 bei Marken Lebensmittel: Maggi (18 %), Iglo (18 %), Knorr (15 %), Drogeriemarktartikel: Nivea (41 %), Dove (13 %), L´Oreal (11 %)

Die Top 10 bei Handelsmarken Lebensmittel: Ja! (50 %), Gut & Günstig (23 %), Tip (22 %), Drogeriemarktartikel: Balea (37 %), AS (11 %), Isana (6 %)

Die Qualitätsbeurteilung von Drogeriemarktprodukten nimmt die große Mehrheit der Verbraucher (71 %) von Fall zu Fall vor. Mal ist die Marke besser, mal die Handelsmarke. Nur Wenige sind der Meinung, dass das Markenprodukt in jedem Fall besser ist (14 %). Es gibt keine Unterschiede sagen 10 %.

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass den Verbraucher bei Drogerieartikeln im normalen Alltag ganz andere Aspekte beschäftigen als die Frage „Marke“ oder „Handelsmarke“. Befragt, was einen guten Drogeriemarkt ausmacht, werden ganz oben in der Rangliste genannt: Sauberkeit (85 %), gute Übersicht über das Produktangebot (83 %) und große Produktvielfalt (78 %). Die Aspekte „viele Markenartikel“ (45 %) und „viele Handelsmarkenartikel“ (43 %) finden sich erst auf Rang acht bzw. Rang neun.

Ähnlich die Auskünfte bei der Frage, was eine Rolle spielt, wenn man etwa ein neues Rasierwasser oder eine neue Körperlotion sucht. Hier belegt der Preis (73 %) mit großem Abstand Rang eins. Rang zwei: „ob Marke oder Handelsmarke spielt für mich keine Rolle“ sagt fast die Hälfte der Verbraucher (45 %). Dass es ein Markenprodukt ist, hat nur für 19 % eine Bedeutung (Rang 5). Bei den 50-69 Jährigen ist dies allerdings für fast ein Viertel (24 %) wichtig. Sie gehören zu der Generation, die mit der Marke als Inbegriff für Qualität aufgewachsen ist.

Wenn es aber etwas besonderes sein soll, etwa ein Geschenk, dann greifen zwei Drittel (65 %) doch gerne auf den Markenartikel zurück. In diesem Fall liegen die 14-29 Jährigen (72 %) sogar vor den anderen Altersgruppen (30-49 Jahre – 64 %, 50-69 Jahre – 62 %) Offensichtlich sind Markenartikel auch ganz allgemein und über alle Generationen hinweg immer noch ein Synonym für Qualität und die Marke steht für etwas.

Schaut man sich an, wie viele Verbraucher (86 %) bei bestimmten Artikeln einer Handelsmarke schon einmal das Gefühl hatten, dass es ein „echter“ Markenartikel sein könnte, dann kann man sich vorstellen, dass sich die Wertigkeit von Marken und Handelsmarken in den Köpfen der Verbraucher in Zukunft noch weiter annähern wird. Und die Zeiten für Markenhersteller könnten noch härter werden.

Im moment kann ich nicht feststellen, warum die einzelnen Fragen der Studie nicht von mir kopiert werden können. Bisher hat dies immer problemlos geklappt. Ich werde mich mit der Firma Dialegio.de in Verbindung setzen, damit alle bald wieder die ganze Studie lesen können.

doto

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