Archiv | 14. Oktober 2011

Viel Spaß an dieser neuen Studie

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – August

Thema: Rückkehr Tante-Emma-Läden

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie bekannt Tante-Emma-Läden sind, was dort vorwiegend eingekauft wird und wie die Akzeptanz in der  Bevölkerung ist.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Große Zustimmung finden Tante-Emma-Läden beim Verbraucher. Fast alle (94 %) finden es gut, dass in dörflichen Gegenden und in manchen Stadtteilen Tante-Emma-Läden neu entstehen. Knapp die Hälfte der Verbraucher (44 %) kann sich vorstellen, sich finanziell an der Gründung von Tante-Emma-Läden zu beteiligen, wenn sie in einer strukturschwachen Gegend wohnen würden. Vor allem die 30-49 Jährigen (49 %) glauben an die Zukunftsfähigkeit von Tante-Emma-Läden.

Wer beim Großeinkauf etwas vergessen hat, greift gerne auf den Tante-Emma-Laden zurück. Gut die Hälfte (52 %) der Verbraucher nutzt diese Möglichkeit. Dennoch gibt es  auch Kunden, die bewusst das eine oder andere im Tante-Emma-Laden kaufen (41 %), weil sie diese Läden unterstützen möchten. 39 % nutzen den Tante-Emma-Laden wegen der kurzen Wege dorthin. Nur Wenige (6 %) geben an, wegen der schlechten Verkehrsanbindung zum nächsten Supermarkt oder Discounter im Tante Emma-Laden einzukaufen. Der Aspekt der menschlichen Begegnung  „Weil ich dort Menschen treffe, die ich kenne“ (15 %) spielt  eine untergeordnete Rolle.

Befragt man die Verbraucher, die nicht im Tante Emma Laden einzukaufen, warum sie dies nicht tun, sagen weit mehr als ein Drittel (39 %), sie würden gerne dort einkaufen, allerdings gäbe es keinen Tante-Emma-Laden in ihrer  Nähe.  Etwa ein Drittel (35 %) gibt an, es gäbe genug Supermärkte und Discounter in der Nähe, damit erübrigt sich der Einkauf im Tante-Emma-Laden. Gründe wie zu hohe Preise (12 %) oder Zweifel an der Frische der Nahrungsmittel (3 %) spielen kaum eine Rolle. Auch das fehlende Einkaufserlebnis wird nur von 3 % genannt.

Schaut man in den Einkaufskorb, mit dem die Verbraucher den Tante Emma-Laden verlassen, stellt man fest, dass sich darin einerseits frische Produkte wie  Backwaren      (44 %) – Rang 1, Obst und/oder Gemüse (34 %) Rang 3 und Milchprodukte (31 %) – Rang 4 befinden. Alles Produkte, die man gerne frisch einkauft und nicht Tage lang nach dem Großeinkauf zu Hause lagern möchte. Rang 2 belegen Süßigkeiten (38 %) hier wird wahrscheinlich gerne die Gelegenheit genutzt, gute Vorsätze kurzfristig über den Haufen zu werfen. Im Mittelfeld finden sich eher Produkte wie Zigaretten, Getränke  (alkoholische  und nicht alkoholische), Trockenwaren (Mehl, Zucker, Salz etc.), Kaffee und Gewürze. Am Ende der Skala mit unter 10 % stehen Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, Fixprodukte, Cerealien und Putzmittel – alles Produkte, bei denen die meisten Tante-Emma-Läden allein aus Platzgründen sicher keine große Auswahl anbieten können. Unter 10 % liegen auch Fleisch (8 %) und Fisch (2 %), sicher auch aus dem eben genannten Grund.

Man kann davon ausgehen, dass die derzeitigen Neugründungen von Tante-Emma-Läden beim Verbraucher auf fruchtbaren Boden fallen. Bekannte Handelsketten planen bereits. Sie beleben eine dezentrale Einkaufskultur, die in den achtziger Jahren durch Supermärkte und Discounter verdrängt wurde.

Zur Studie:

Frage 1 (1/2):

Frage 1 (2/2):

Frage 2:


Frage 3:

 

Frage 4:

Frage 5:

Frage 6:


Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im August 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

mit freundlicher Genehmigung von http://www.dialegio.de

doto

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Der Winter naht

seit ich meine Igel im Garten habe , kann ich fast genau sagen wann die Zeit des Winter`s naht. Die letzten Tage kamen nur noch wenige Igel abends an den Fressnapf. Gestern Abend das erste mal in diesem Jahr blieb der Napf unberührt. All meine Freunde halten jetzt ihren Winterschlaf und werden erst im Frühjahr wieder auf der Matte stehen.

Einzige Ausnahme mein neuer Gast im Garten der kleine Winzling, ihm habe ich einen Extrateller hingestellt da dieser noch einiges zulegen muss um den Winter zu überstehen. Ein kleines Mahl hat er sich gegönnt , aber das war viel zu wenig. Zum Glück für ihn hat er sich in eines meiner kleinen Holzhäuser verzogen , dort ist es warm und trocken. In der letzten Nacht hörte ich ihn noch rumflitzen , heute morgen dann sah ich auf der Terrasse sein Treiben, massenweise Heu hat er aus einem nahe stehenden  Nest geholt , dies wollte er scheinbar in sein Nest holen, was nur teilweise gelang.

Ich freue mich schon wieder auf das Frühjahr wenn alle Igel wohlbehalten auf meiner Terrasse erscheinen und ihren Futternapf suchen.

Schlaft schön….

doto