Archiv | Januar 2012

Blütenseife

heute habe ich gleich noch eine Seife nachgeschoben mit folgendem Rezept:

400 Palm,300 Kokos,300 Mandel,200 Raps,200 Soja,100 Olive, 15 Kakaobutter 50ml ÄÖ zusammengesetzt nur aus Blumendüften

die Kakaobutter war im Rezept nicht angegeben, mir erschien dieses Rezept für eine Seife jedoch zu weich. Mit diesen vielen verschiedenen Ölen vor allen Dingen dem Mandelöl wird  die Seife  zu weich und luftig. Ich persönlich mag lieber festere Seifen und hoffe mit den 15 gr. Kakaobutter eine bessere Basis zu haben. Hier muss abgewartet werden wie sich die paar Gramm in der Seife machen.

Farbmäßig habe ich diesmal nichts hinzu gegeben, so sollte es eine schöne cremige Farbe werden wenn man sich die Zusammenstellung der Öle anschaut.

Da ich bei der letzten heute gesiedeten Seife meinen Dividor gebrauchte , mußte ich nun notgedrungen auf meine Blütenformen zurück greifen und hoffe jetzt inständig das der Leim fest genug wird zum ausformen.

Drückt mir also fest die Daumen das diese Materialschlacht nicht umsonst war.

Bilder folgen wie immer nach….

doto

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Fliederle

was kann man bei so einem Wetter sonst machen als eine schöne neue Seife sieden.

Hier mein Rezept für ein farbiges Fliederle:

250 Palm, 250 Kokos, 250 Maiskeim, 250 Raps, 10 g Bienenwachs, 30 g ÄÖ nach Wahl, ca. 600 g Konfetti

dazu probierte ich heute mal eine andere Variante der Färbung. Da ich Flieder ÄÖ genommen habe paßte Utramarinblau gut zu diesem Duft. Die Lebensmittelfarbe habe ich deshalb im NaoH aufgelöst und in den Seifenleim gegeben. Diese Methode ist wesentlich besser und sauberer als das ganze in Öl zu dispergieren.

Im Rezept wurden 2 Tl. Pulver angegeben, dies war mir aber wesentlich zuviel da ich befürchte das die Seife im Anschluss zuviel ausblutet. Die Hälfte dürfte mehr als genug sein. Bin gespannt wie sich dies alles in der Seife macht und werde euch wie immer berichten.

Bilder folgen nach…

Viel Spaß beim nachsieden.

doto

Damals und Heute

seit nun mehr als 30 Jahre wohne ich im Rhein.Bergischen Kreis und bin somit auch sehr oft im Königsforst unterwegs.  Zu Zeiten als meine Kinder noch kleiner waren, bin ich mit ihnen oft zu Fuß oder mit dem Rad mitten im Königsforst an einem kleinen Ententeich mitten im Wald gefahren. Im Sommer gab es dann Picknick am See und die Beine konnte man  im Wasser baumeln lassen während die Enten beobachtet wurden.

Leider gibt es davon keine Bilder mehr, heute  bin ich an gleicher Stelle gewesen um euch Bilder zu zeigen und eure Fantasie anzuregen wie es einmal gewesen sein könnte.

der Teich ist heute versumpft und leer, wenn man aber genau hinschaut kann man immer noch das Entenhaus erkennen indem früher viele Enten saßen. Sieht man noch genauer hin, erkennt man einen Bussard der darauf sitzt und sich nicht rührt, er muss mich gesehen haben bzw. meinen Hund.

Es ist mir auch nicht gelungen zu zeigen wie tief dieser kleine Teich eigentlich ist, dafür ist meine Kamera nicht gut genug oder ich habe zu wenig Erfahrung.

Zwei Dinge haben mich bei dieser Expedition wirklich gestresst, mein Hund der immerfort den Berg runter in den Teich wollte und die Wildschweine die hier jetzt ihr Revier haben.  Kommt der Hund dem Grund des Teiches zu nahe wird er unweigerlich einsinken und für mich wäre es unmöglich hinterher zu klettern, andererseits sind da die Wildschweine die seit einigen Jahren hier ihr Revier haben, deshalb ist dieses Gebiet auch gesperrt für Spaziergänger.  Meinereiner hat sich heute eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Der Bussard ist auch nicht umsonst hier denn im Sommer sieht man immer noch vereinzelt Enten rumsitzen die scheinbar nicht kapieren das es diesen Teich nie wieder geben wird.

Im Sommer werde ich diesen Ort noch einmal besuchen, vielleicht bekomme ich dann ein paar Enten mit auf das Bild.

Heute habe ich also das wunderbare Wetter noch einmal richtig ausgenutzt, morgen soll es wieder Regnen oder Schneien.

doto

Ein Tag wie im Frühling

die letzten Wochen waren lauwarm , Naß und ungemütlich. Am heutigen Sonntag war es mal richtig schön knackig kalt aber sonnig.

Kurz nach dem Mittag habe ich mich deshalb aufgemacht um mal wieder eine richtig große Runde durch den Königsforst zu drehen bzw. zu laufen. Mein Hund verspürte zwar nicht die geringste Lust darauf und wäre am liebsten auf seiner Couch liegen geblieben, doch was hatte er für eine Wahl??

Die Luft war so wunderbar frisch und rein, die Vögel veranstalteten ein wahrhaft lautstarkes Konzert. Obwohl ich meine Kamera dabei hatte, wollte sich doch nichts zeigen was es Wert gewesen wäre zu fotografieren. Den Eindruck eines wunderschönen Waldes mit viel Sonnenschein und klarer Luft kann man leider auf einem Bild nicht festhalten.

So bin ich mal wieder sehr zum Verdruss meines Hundes gut über zwei Stunden strammen Schrittes gelaufen. Die Natur ist schon ein großes Geschenk an uns, vielen Menschen ist dieses gar nicht mehr bewußt.

doto

Honig-Bienenwachsseife – pur

etwas verspätet, aber wie versprochen hier das Rezept für diese Seife:

500 Palm,300 Kokos, 400 Reiskeim, 250 Raps,2 Eßl.Honig, 20 gr. Bienenwachs gelb

ich habe eine Überfettung von 8 % gewählt. Nach der guten Erfahrung mit dem Duftmix Zitrone/Zimtblatt wurden auch hier 40/10 gr. beigefügt. Diese Duftmischung hielt in der letzten Seife sehr lange , die Verbindung Honig/Bienenwachs paßt meines Erachtens nach außerordentlich gut.

ich habe auf jegliche Farbgebung verzichtet denn allein der Honig und Bienenwachs gibt ein sehr warmes braun das wirklich an Honig erinnert.

Viel Spaß beim nachsieden.

doto