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Der böse Ort v. Ben Aaronovitch

Kurzbeschreibung

1. Mai 2014
Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt …
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der dritte Band dieses Autors.
eine gelungene Mischung aus Moderne und Fantasy, spannend geschrieben mit vielen schrägen Tönen.  Wer gerne mal etwas neues und so ganz anderes lesen möchte sollte sich mal an dieses Buch zur Hand nehmen.
Ich auf jeden Fall habe es verschlungen , leider hat es immer nur zu wenig Seiten für mich.
doto
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Schwarzer Mond über Soho v. Ben Aaronovitch

schwarzer mondConstablee Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: Ihr Spezialgebiet ist – die Magie. eines Abends wird Peter zu der leiche eines Jazzmusikers gerufen und findet heraus, dass in den Jazuzclubs in Soho, im Herzen Londons, verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Oder wie soll man es sonst nennen, wenn eine Leiche unüberhörbar und mit viel Swing Body and Soul spielt?

Den ersten Band dieser Reihe habe ich euch bereits vorgestellt. Ich konnte einfach nicht umhin mir auch den zweiten Band dieses Autors zu kaufen. Diese Geschichten um den Bobby Peter Grant sind einfach nur gut, auch wenn es in vielen Teilen dieses Romanes etwas blutig zugeht so kann man dies getrost mit einem lachenden Auge sehen. Peter Grant hat in vielen Situationen mehr Glück als Verstand was seine Umgebung nicht behaupten kann , denn seine Magie funktioniert nicht immer so wie er es sich vorstellt und da müssen dann schon mal beteiligte dran glauben, wie z.b. seine Vorgesetzten.

eine Serie also die ich euch nur empfehlen kann der dieses Genre gerne liest.

doto

Die Flüsse von London

Zur Winterzeit lese ich gerne und viel, heute möchte ich euch mal ein ganz außergewöhnliches Buch vorstellen.

flusseBen Aaronovitch ist der Autor dieses Buches. Ein etwas anderes Lesevergnügen der besonderen Art. Ein Mischmasch aus altem England und frühester Polizeischule mit der Neuzeit und heutiger Technik gut verknüpft.

Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 1. Januar 2012

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.

»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Quelle: amazon.de

Das Einlesen ist amüsant und spannend zugleich denn es geht gleich richtig zur Sache. Eigentlich will man garnicht glauben was man da liest und wie der Autor wohl auf solch eine Geschichte kommt. So grausam wie die Morde auch erscheinen mögen so sehr muss man auch schmunzeln, obwohl es hier nicht angebracht erscheint. Man merkt es dem Stil und der Erzählkunst des Autors an das ein schmunzeln durchaus erlaubt ist, ist es doch nur eine gut erzählte Geschichte.

Wer also einmal etwas besonderes in Sachen Krimi lesen möchte sollte sich diese Lektüre mal zu Hand nehmen.

doto

Die Stadt der träumenden Bücher v. Walter Moers

Aus der Amazon.de-Redaktion

Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, womit sich Walter Moers, Schöpfer von ”Das kleine Arschloch” und ”Käpt’n Blaubär” in seiner knapp bemessenen Freizeit beschäftigt: Er übersetzt zamonische Literatur ins Deutsche. Soeben erschienen ist Die Stadt der Träumenden Bücher, ein autobiographisches Werk des legendären Hildegunst von Mythenmetz, dessen ”Mythenmetzsche Abschweifung” bereits in Ensel und Kreteviele Leser an den Rand des Wahnsinns getrieben hat — und darüber hinaus.

Hildegunst ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte.

Leider kennt Hildegunst den Namen des Autors nicht, denn Danzelot hatte die Erzählung von einem angehenden Schriftsteller erhalten und diesem empfohlen, sein Glück in der Bücherstadt Buchhaim zu versuchen. Und so macht sich Hildegunst auf den Weg in die Stadt der Träumenden Bücher, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren die dem ahnungslosen Bücherliebhaber drohen …

Um es gleich zu sagen: Moers’ Übersetzung aus dem Zamonischen ist vorzüglich gelungen. Mit großer Sprachgewalt beschwört er die exotische Bücherstadt mit all ihren merkwürdigen Lebensformen herauf. Ob gepanzerte Bücherjäger, Nebelheimer Trompaunenkonzerte oder Katakomben voller Erstausgaben und ”Gefährlicher Bücher” — das vorliegende Werk ist eine Großtat der Völkerverständigung. Nicht nur die gekonnt ins Deutsche gerettete Makrostruktur des Buches und die zahllosen Illustrationen legen Zeugnis ab von Moers’ Kunst, auch im Detail hat er Herausragendes geleistet. Überaus staunenswert sind vor allem die herrlichen Alliterationen in Sätzen wie ”Eine Weile lauschte ich den beängstigenden Lauten der Labyrinthe …” — man kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Die Stadt der Träumenden Bücher ist ein Roman, der auch in Buchhaim für größtes Aufsehen sorgen würde, und das will etwas heißen! –Hannes Riffel

es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, fragt mich jedoch jemand nach einem Lieblingsbuch, so ist es dieses wunderbare Werk.
Zugegeben, der Start war etwas holprig , man muss sich die ersten ca.100 Seiten einlesen bevor einen das Fieber packt und man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Walter Moers hat eine ganz eigene Art seinen Worten Zauber zu verleihen und ich glaube er bekommt jeden damit rum, egal welchen Alter`s oder Generation man angehört.
Die Geschichte des Buches ist so unwahrscheinlich und doch so realistisch geschrieben als könnte sie jedem von uns heute noch passieren. Die Orte die man beim lesen besuchen darf (jeder wird hier seine eigenen Fantasien haben) sind gruselig bis spannend zugleich, man leidet mit und fiebert mit und freut sich über jeden kleinen Erfolg der Wesen die hier wuseln und keuchen und fleuchen.

Dieses wunderbare Buch hat mich etliche schlaflose Nächte gekostet und doch war ich unendlich traurig als die letzte Seite gelesen war….

mein Fazit: Besonders Lesenswert

doto

Das Kabinett der Wachsmalerin v. Sabine Weiß

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wir erinnern uns: In Die Wachsmalerin lernten wir die kleine Marie Grosholtz kennen, die spätere Madame Tussaud, wie sie in Straßburg als Enkelin des Scharfrichters aufwuchs, wie sie mit der Mutter nach Paris ging, die beim Wachskünstler Doktor Curtius Anstellung fand und deren Ziehtochter Marie wurde. Sie erlernte das Handwerk und unterrichtete später sogar am königlichen Hof – bis die Französische Revolution begann und Marie fortan vor allem Totenmasken abnahm: vom König Ludwig XVI. ebenso wie von den Revolutionären – und am Ende selbst verhaftet wird…

Nun folgt Teil zwei des historischen Epos. Dover im Jahr 1802: Marie Tussaud reist mit ihrem vierjährigen Sohn Joseph nach England. In London will sie ihre berühmten Wachsköpfe präsentieren. Die Geschäfte in Paris laufen schlecht – nicht zuletzt, weil ihr Mann sich mehr für Spekulationsgeschäfte interessiert als für das Familienunternehmen – die Ausstellung in England soll die Kassen wieder füllen. Doch in England läuft nichts nach Plan. Zunächst muss Marie erfahren, dass es schon zahlreiche Wachsfigurenkabinette gibt, – und dann wird sie von ihrem arglistigen Geschäftspartner Monsieur de Philipsthal hinterhältig getäuscht. Mit Maries Modellen von Marie Antoinette, Voltaire, Rousseau, Marat, Robespierre, Napoleon und Joséphine will sich der verschuldete Theaterbesitzer selbst finanziell sanieren – Marie hingegen soll leer ausgehen. Ein Knebelvertrag zwingt sie dann, auf eine Tournee nach Schottland mitzureisen. Währenddessen spitzen sich die Ereignisse in Paris zu…

Lange haben die Leser von Die Wachsmalerin auf eine Fortsetzung gewartet. Nun endlich erzählt Sabine Weiß die Geschichte der legendären Madame Tussaud zu Ende. Wir erleben eine mutige Frau und Unternehmerin, die in einem fremden Land unter den denkbar ungünstigsten Bedingungen startet. Mit immer neuen Ideen und einer beeindruckenden Zähigkeit gelingt ihr schließlich ein für eine Frau in der damaligen Zeit einzigartiger Aufstieg.

Sabine Weiß erzählt die spannende Geschichte dieser beeindruckenden Frau vor dem Hintergrund eines Kontinents im Umbruch, von Kriegen, gesellschaftlichem Umbruch und dem Beginn der europäischen Moderne. –Carsten Hansen, Literaturtest

Ein Geschenk mein Sohnes, dass sich als sehr lesenswert entpuppte. Auf den ersten Blick glaubte ich ein Kriminalroman in den Händen zu halten, aber bereits nach den ersten wirklich genussvollen Seiten wurde mir klar, das es hier nur um Madam Tussaud gehen sollte. Leider hatte ich noch nie Gelegenheit ins Londoner Wachsfigurenkabinett zu kommen, nach diesem Buch jedoch ist mir klar, hier muss ich unbedingt mal hin.

Ein gut recherchierter historischer Roman über das Leben und Wirken der Madame Tussaud mit vielen Hintergrundberichten über die damalige Zeit und deren Ereignisse.

Mein Fazit: besonders lesenswert

doto

Die Prüfung oder die abenteuerliche Reise der Brüder Chen und Hong v. Malcom Bosse

Ein Buch, daß zu lesen sich lohnt. Ich finde, eines der besten Bücher von M.Bosse überhaupt. Ein Roman in dem alles vorkommt, Geschichte China`s, Abenteuer, Liebe, zwischenmenschliches Miteinander, Komunikation der Generationen und vieles mehr. Diese Reise der Brüder Chen und Hong dürfen wir hautnah miterleben, das Buch ist so gut geschrieben, daß man glaubt selber dabei zu sein.
Die Prüfung des Chen wird detailgenau berichtet, interessant fand ich die Zitate des Konfuzius und so mancher hat mir dermaßen gut gefallen, das ich diese rausgeschrieben habe. Lebensnah geschildert, lebendig und flüssig geschrieben, spannend bis zum Schluß ohne ein bisschen Langeweile. Auf keiner Seite fand ich das Buch gedehnt oder wiederholt. Was man leider bei vielen Autoren beobachten kann.
Eben ein echter Malcom Bosse Roman – ein Meister seines Faches –

Dann setze ich gleich noch einen Malcom Bosse Roman nach, auch hier gelesen 2004 und rezensiert bei Amazon.

Ein wunderbarer Roman von 2 Brüdern die auf Reisen gehen um die Beamtenprüfung in der Hauptstadt abzulegen. Was diese beiden auf ihrem langen Weg in die Stadt erleben wird bis ins kleinste Detail geschildert. Wirklich Klasse……

doto

Zeit der Stürme v. Malcom Bosse

Ein Roman den man so schnell nicht wieder aus der Hand legt. Die Liebe zwischen zwei jungen Menschen wird von einem Machtbesessenen Palastangestellten zerstört. Wir erfahren in diesem Buch viel über die politischen Verhältnisse im Kaiserpalast und deren Intrigen. Am Interessantesten war der Bericht über den Bau der Mauer zu jener Zeit. Die Überfälle der Mongolen und die Beseitigung derer die dem Kaiser treu ergeben waren. Das Leben zu jener Zeit wird gut recherchiert und lebensnah berichtet. Der Roman ist spannend und flüssig geschrieben. Malcom Bosse hat es wieder mal geschafft ein Werk zu schreiben das seinesgleichen sucht. An keiner Stelle gedehnt oder langweilig – eben ein echter Malcom Bosse –

Diese Rezension liegt bereits 6 Jahre zurück, trotzdem kann ich mich an diesen wirklich tollen Roman noch gut erinnern. Malcom Bosse gehört bereits seit Jahren zu meinen Lieblingsautoren. Bisher habe ich alle seine Bücher gekauft und gelesen es gab nicht eines was nicht gefallen hätte, wobei natürlich seine Geschichten über das alte China meine Lieblingslektüre ist.

Wer diesen Autor noch nicht kennt, sollte sich einen Schmöker zulegen und geniessen….

doto