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Studien Dialegio.de

Lange Zeit konnte ich euch die neuesten Studien von Dialegio hier auf meinem Blog vorstellen, leider gibt es die neuen Studien nur noch als PdF Datei und diese kann ich euch nicht mehr kopieren.

Ich lade aber jeden User ein auf http://www.dialegio.de Zugriff auf die neuen Studien zu nehmen , auch als Nichtmitglied könnt ihr euch diese interessanten Studien herunterladen.

Aktuell gibt es Informationen zu Diabetes , Shopping und Massentierhaltung.

doto

Thema: Shopping

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – November 2011

Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie die Gewohnheiten der Verbraucher beim Shoppen sind. Zu welchen Zeiten vorwiegend eingekauft wird, wie die Bekleidung, Schuhe oder Accessoires transportiert werden und welche Zahlungsmittel der Verbraucher bevorzugt.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Vorbei die Zeiten, in denen Frauen allein für den Einkauf von Hemden, Socken und Schlafanzügen ihrer Männer zuständig waren. Fast alle Verbraucher (97 Prozent) sind, wenn es um Bekleidung, Schuhe und Accessoire geht, zumindest am Einkauf  beteiligt. Nur wenige Verbraucher geben an, dass andere Personen für diese Einkäufe zuständig sind, und das sind – ausnahmslos Männer (6 Prozent).

Für viele Verbraucher ist shoppen positiv besetzt, es kann Spaß (25 Prozent), Abwechselung (23 Prozent) gute Unterhaltung (19 Prozent), Entspannung (19 Prozent), Urlaub vom Alltag (16 Prozent) und sogar liebste Freizeitbeschäftigung (9 Prozent) sein. Unabdingbare Voraussetzung ist allerdings, dass genug Geld dafür im Portemonnaie ist. Anders sieht es nämlich für diejenigen aus, die sehr genau haushalten müssen. Für sie ist shoppen eher „deprimierend, weil ich immer auf das Geld achten muss“ (18 Prozent). Über knappe Finanzen klagen deutlich mehr Frauen (21 Prozent) als Männer (15 Prozent), fällt ihnen meist ja auch die Rolle der Alleinerziehenden zu oder die Jobs mit geringerer Entlohnung.  Trotzdem sind es die Frauen, die beim Shoppen den größten Spaß haben.

Abgesehen von diesen Sonnen und Schattenseiten des Shoppens gibt es eine erstaunliche große Zahl von Verbrauchern, die beim Shoppen – trotz oder gerade wegen des großem Angebots – unter der  Qual mit der Wahl leiden. Sie empfinden shoppen oft als „langwierig und schwierig, weil es oft lange dauert bevor ich das Richtige finde“ (30 Prozent). Dies betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Bei den Verbrauchern, die shoppen als „lästige Pflicht empfinden“ (23 Prozent), liegen die Männer (29 Prozent) deutlich vor den Frauen (17 Prozent).

Männer schätzen die Begleitung ihrer Partnerin beim Shoppen (47 Prozent) sehr, brauchen viele von ihnen doch jemanden, der sie dazu motiviert, etwas neues zu kaufen. Frauen kaufen gerne auch zusammen mit Freunden/innen (23 Prozent) ein.

Befragt, wo die Verbraucher bevorzugt Bekleidung Schuhe und Accessoires einkaufen, kann das Internet (66 Prozent) durchaus mit Kaufhäusern (71 Prozent) und Boutiquen/Fachgeschäften (60 Prozent) mithalten. Fraglich ist, wie lange der örtliche Handel bei dieser Aufholjagd noch in der gegenwärtigen Dichte bestehen bleiben kann. Die späten Öffnungszeiten nach 20:00 Uhr helfen hier  wenig weiter, sie werden beim Shoppen ebenso wie beim Lebensmitteleinkauf (siehe unsere Studie aus dem September 2011) wenig genutzt  (13 Prozent). Lieber sitzt der Verbraucher zu Hause bequem auf dem Sofa und shoppt  im Internet. Verkaufsoffene Sonntage werden eher wahrgenommen (10 Prozent), können sie doch hin und wieder auch mal den Sonntagsausflug ersetzen.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zum Thema „Tüten“: Ganz anders als beim Lebensmitteleinkauf können die Verbraucher beim Einkauf von Bekleidung, Schuhen und Accessoires der Papier-/Plastiktüte kaum widerstehen. Drei Viertel der Verbraucher (73 Prozent) bringen ihre Einkäufe in einer neuen Tüte nach Hause. Ganz anders beim Lebensmitteleinkauf, hier nehmen nur 5 Prozent neue Tüten.

Zur Studie:

Frage 1:

Frage 2 (1/2):

Frage 2 (2/2):

Frage 3:

Frage 4:

Frage 5:

Frage 6:

Frage 7:

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im November 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

wieder mit freundlicher Genehmigung von dialegio.de, vielen Dank

doto

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – September

Thema: Lebensmitteleinkauf

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie die Gewohnheiten der  Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf sind. Zu welchen Zeiten vorwiegend eingekauft wird, wie die Lebensmittel transportiert werden und welche Zahlungsmittel der Verbraucher bevorzugt.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Dicht und gut entwickelt ist die Infrastruktur in Deutschland bei Supermärkten und Discountern etc. Vier Fünftel (86 %) der Verbraucher legen maximal 5 km bis zu ihrer Einkaufstätte zurück. Fast die Hälfte (45 %) hat noch kürzere Wege, nur einen km. Nicht zuletzt auch eine Folge der Renaissance der Tante Emma-Läden, die mittlerweile gute Möglichkeiten für den kleinen Einkauf bieten (siehe auch unsere Studie aus dem August 2011 „Rückkehr der Tante-Emma-Läden“).

 

Obwohl einige Supermärkte bereits bis in die Nacht hinein geöffnet sind, kaufen nur Wenige zwischen 20:00 und 22:00 Uhr ein (15 %). Wenn, dann sind es meist Männer (mit 19 % fast doppelt so viele wie Frauen mit 11 %) und die Jüngeren, die dann noch durch die Supermärkte / Discounter etc. geistern. Nach 22:00 Uhr findet man kaum noch Kunden (2 %), dann bleiben die meisten lieber zu Hause.

 

Schaut man sich an, in welchen Behältnissen die Befragten ihre Lebensmittel nach Hause bringen, bleiben Plastiktüten, zumindest beim Lebensmitteleinkauf, meist an der Kasse liegen. Nur 5 % geben an, für den Transport nach Hause vorwiegend neue Papier- und Plastiktüten zu nutzen. 8 % nehmen Tüten, die sie mehrfach verwenden. Alle anderen bringen meist nachhaltige Behältnisse wie Einkaufstasche /–korb und Rucksack (60 %), Kunststoffboxen (16 %), leere Kartons (5 %) und den Einkaufs-Trolley (4 %) von zu Hause mit. Sind die nachhaltigen Behältnisse eine Folge gewachsenen Umweltbewusstseins? – Könnte man denken. – Vielleicht sind es aber auch die 20 Cent, die man inzwischen für die Tüten bezahlen muss.

 

Bezahlt wird, vor allem wenn es um Einkäufe über 20,- EUR geht, von fast drei Vierteln (72 %) der Verbraucher mit der EC-Karte. Die Kreditkarte spielt selbst bei größeren Einkäufen eine sehr viel geringere Rolle, nur 22 % nutzen sie. Häufig wird die  Kreditkarte, vor allem in den Discountern, nicht akzeptiert. Bei Einkäufen unter 20,- EUR wird am liebsten immer noch Bargeld genommen (91 %). Die Geldkarte führt eher ein Schattendasein, 92 % der Befragten nutzen sie überhaupt nicht.

 

Die allermeisten Verbraucher sind beim Lebensmitteleinkauf loyale Kunden. Zwei Drittel (66 %) suchen am liebsten immer wieder dieselben Einkaufsstätten auf. Ein knappes Drittel wechselt hin und wieder und nur 2 % wechseln häufig die Einkaufsstätte. Der Lebensmitteleinkauf – eher lästige Pflicht als Vergnügen

Zur Studie:

 

Frage 1:

Frage 2:

Frage 3:

Frage 4:

Frage 5:

Frage 6:

Frage 7:

Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im September 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.
  • Wie immer mit freundlicher Genehmigung von http://www.dialegio.de

doto

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – August

Thema: Rückkehr Tante-Emma-Läden

 

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie bekannt Tante-Emma-Läden sind, was dort vorwiegend eingekauft wird und wie die Akzeptanz in der  Bevölkerung ist.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Große Zustimmung finden Tante-Emma-Läden beim Verbraucher. Fast alle (94 %) finden es gut, dass in dörflichen Gegenden und in manchen Stadtteilen Tante-Emma-Läden neu entstehen. Knapp die Hälfte der Verbraucher (44 %) kann sich vorstellen, sich finanziell an der Gründung von Tante-Emma-Läden zu beteiligen, wenn sie in einer strukturschwachen Gegend wohnen würden. Vor allem die 30-49 Jährigen (49 %) glauben an die Zukunftsfähigkeit von Tante-Emma-Läden.

 

Wer beim Großeinkauf etwas vergessen hat, greift gerne auf den Tante-Emma-Laden zurück. Gut die Hälfte (52 %) der Verbraucher nutzt diese Möglichkeit. Dennoch gibt es  auch Kunden, die bewusst das eine oder andere im Tante-Emma-Laden kaufen (41 %), weil sie diese Läden unterstützen möchten. 39 % nutzen den Tante-Emma-Laden wegen der kurzen Wege dorthin. Nur Wenige (6 %) geben an, wegen der schlechten Verkehrsanbindung zum nächsten Supermarkt oder Discounter im Tante Emma-Laden einzukaufen. Der Aspekt der menschlichen Begegnung  „Weil ich dort Menschen treffe, die ich kenne“ (15 %) spielt  eine untergeordnete Rolle.

 

Befragt man die Verbraucher, die nicht im Tante Emma Laden einzukaufen, warum sie dies nicht tun, sagen weit mehr als ein Drittel (39 %), sie würden gerne dort einkaufen, allerdings gäbe es keinen Tante-Emma-Laden in ihrer  Nähe.  Etwa ein Drittel (35 %) gibt an, es gäbe genug Supermärkte und Discounter in der Nähe, damit erübrigt sich der Einkauf im Tante-Emma-Laden. Gründe wie zu hohe Preise (12 %) oder Zweifel an der Frische der Nahrungsmittel (3 %) spielen kaum eine Rolle. Auch das fehlende Einkaufserlebnis wird nur von 3 % genannt.

 

Schaut man in den Einkaufskorb, mit dem die Verbraucher den Tante Emma-Laden verlassen, stellt man fest, dass sich darin einerseits frische Produkte wie  Backwaren      (44 %) – Rang 1, Obst und/oder Gemüse (34 %) Rang 3 und Milchprodukte (31 %) – Rang 4 befinden. Alles Produkte, die man gerne frisch einkauft und nicht Tage lang nach dem Großeinkauf zu Hause lagern möchte. Rang 2 belegen Süßigkeiten (38 %) hier wird wahrscheinlich gerne die Gelegenheit genutzt, gute Vorsätze kurzfristig über den Haufen zu werfen. Im Mittelfeld finden sich eher Produkte wie Zigaretten, Getränke  (alkoholische  und nicht alkoholische), Trockenwaren (Mehl, Zucker, Salz etc.), Kaffee und Gewürze. Am Ende der Skala mit unter 10 % stehen Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, Fixprodukte, Cerealien und Putzmittel – alles Produkte, bei denen die meisten Tante-Emma-Läden allein aus Platzgründen sicher keine große Auswahl anbieten können. Unter 10 % liegen auch Fleisch (8 %) und Fisch (2 %), sicher auch aus dem eben genannten Grund.

 

Man kann davon ausgehen, dass die derzeitigen Neugründungen von Tante-Emma-Läden beim Verbraucher auf fruchtbaren Boden fallen. Bekannte Handelsketten planen bereits. Sie beleben eine dezentrale Einkaufskultur, die in den achtziger Jahren durch Supermärkte und Discounter verdrängt wurde.

Zur Studie:

 

 

Frage 1 (1/2):

 

Frage 1 (2/2):

 

Frage 2:

Frage 3:

Frage 4:

 

Frage 5: 

Frage 6:

Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im August 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

mit freundlicher Genehmigung http://www.dialegio.de

eine sehr informative wie interessante Studie meiner Meinung nach.

doto

 

Viel Spaß an dieser neuen Studie

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – August

Thema: Rückkehr Tante-Emma-Läden

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie bekannt Tante-Emma-Läden sind, was dort vorwiegend eingekauft wird und wie die Akzeptanz in der  Bevölkerung ist.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Große Zustimmung finden Tante-Emma-Läden beim Verbraucher. Fast alle (94 %) finden es gut, dass in dörflichen Gegenden und in manchen Stadtteilen Tante-Emma-Läden neu entstehen. Knapp die Hälfte der Verbraucher (44 %) kann sich vorstellen, sich finanziell an der Gründung von Tante-Emma-Läden zu beteiligen, wenn sie in einer strukturschwachen Gegend wohnen würden. Vor allem die 30-49 Jährigen (49 %) glauben an die Zukunftsfähigkeit von Tante-Emma-Läden.

Wer beim Großeinkauf etwas vergessen hat, greift gerne auf den Tante-Emma-Laden zurück. Gut die Hälfte (52 %) der Verbraucher nutzt diese Möglichkeit. Dennoch gibt es  auch Kunden, die bewusst das eine oder andere im Tante-Emma-Laden kaufen (41 %), weil sie diese Läden unterstützen möchten. 39 % nutzen den Tante-Emma-Laden wegen der kurzen Wege dorthin. Nur Wenige (6 %) geben an, wegen der schlechten Verkehrsanbindung zum nächsten Supermarkt oder Discounter im Tante Emma-Laden einzukaufen. Der Aspekt der menschlichen Begegnung  „Weil ich dort Menschen treffe, die ich kenne“ (15 %) spielt  eine untergeordnete Rolle.

Befragt man die Verbraucher, die nicht im Tante Emma Laden einzukaufen, warum sie dies nicht tun, sagen weit mehr als ein Drittel (39 %), sie würden gerne dort einkaufen, allerdings gäbe es keinen Tante-Emma-Laden in ihrer  Nähe.  Etwa ein Drittel (35 %) gibt an, es gäbe genug Supermärkte und Discounter in der Nähe, damit erübrigt sich der Einkauf im Tante-Emma-Laden. Gründe wie zu hohe Preise (12 %) oder Zweifel an der Frische der Nahrungsmittel (3 %) spielen kaum eine Rolle. Auch das fehlende Einkaufserlebnis wird nur von 3 % genannt.

Schaut man in den Einkaufskorb, mit dem die Verbraucher den Tante Emma-Laden verlassen, stellt man fest, dass sich darin einerseits frische Produkte wie  Backwaren      (44 %) – Rang 1, Obst und/oder Gemüse (34 %) Rang 3 und Milchprodukte (31 %) – Rang 4 befinden. Alles Produkte, die man gerne frisch einkauft und nicht Tage lang nach dem Großeinkauf zu Hause lagern möchte. Rang 2 belegen Süßigkeiten (38 %) hier wird wahrscheinlich gerne die Gelegenheit genutzt, gute Vorsätze kurzfristig über den Haufen zu werfen. Im Mittelfeld finden sich eher Produkte wie Zigaretten, Getränke  (alkoholische  und nicht alkoholische), Trockenwaren (Mehl, Zucker, Salz etc.), Kaffee und Gewürze. Am Ende der Skala mit unter 10 % stehen Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, Fixprodukte, Cerealien und Putzmittel – alles Produkte, bei denen die meisten Tante-Emma-Läden allein aus Platzgründen sicher keine große Auswahl anbieten können. Unter 10 % liegen auch Fleisch (8 %) und Fisch (2 %), sicher auch aus dem eben genannten Grund.

Man kann davon ausgehen, dass die derzeitigen Neugründungen von Tante-Emma-Läden beim Verbraucher auf fruchtbaren Boden fallen. Bekannte Handelsketten planen bereits. Sie beleben eine dezentrale Einkaufskultur, die in den achtziger Jahren durch Supermärkte und Discounter verdrängt wurde.

Zur Studie:

Frage 1 (1/2):

Frage 1 (2/2):

Frage 2:


Frage 3:

 

Frage 4:

Frage 5:

Frage 6:


Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im August 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

mit freundlicher Genehmigung von http://www.dialegio.de

doto

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – Juni 2011

mit freundlicher Genehmigung von http://www.dialegio.de

Thema: Retouren bei Online-Bestellungen

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie viel die Deutschen online bestellen, wie hoch die Rücklaufquote ist und welche die Gründe für die Retouren bestimmter Artikel sind.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Viele Artikel bestellen die Verbraucher mittlerweile online. Die Hälfte der Internet-Nutzer hat in den letzten 12 Monaten Artikel des täglichen Bedarfs per Internet bestellt, statt sie im Handel vor Ort zu kaufen.

Dabei ist die Anfälligkeit für Retouren bei den verschiedenen Artikeln sehr unterschiedlich. Die höchste Retouren-Quote hat zweifelsfrei Oberbekleidung, fast drei Viertel der Verbraucher (72 %) schicken mehr oder weniger der bestellten Ware zurück. Bei Schuhen sind es 67 %. In beiden Fällen ist die Größe der am häufigsten genannte Grund. Bei Oberbekleidung fallen die Gründe für die Rücksendung darüber hinaus relativ vielfältig aus, ein Drittel (31 %) der Verbraucher schickt zurück, weil man sich den Artikel völlig anders vorgestellt hat, der Schnitt nicht sitzt (46 %), der Schnitt nicht gefällt (28 %) oder das Muster nicht gefällt (22 %). Allerdings muss man auch sehen, dass Oberbekleidung im Ranking der Artikel, die online bestellt werden, auf Platz 2 liegt. Das heißt, es wird zwar viel zurückgeschickt, es wird aber auch viel bestellt.

Die für den Online-Versand unproblematischsten Artikel, d.h. mit der geringsten Rücksendequote, sind Arzneimittel (Rücksendung 15 %), Bücher (Rücksendung 18 %) und Drogerieartikel (Rücksendung 24 %) – nicht weiter verwunderlich, handelt es sich doch hier um Artikel, die wenig Zusammenfassung Unwägbarkeiten haben. Bücher sind der ideale Artikel für den Online-Handel, denn Bücher werden am häufigsten online bestellt, haben aber eine der geringsten Rücksendequoten.

Bei Elektrogeräten sind die häufigsten Rücksendegründe Fehler am Gerät bzw. Beschädigung (39 %) oder, dass das Gerät die gewünschten Funktionen nicht aufweist      (30 %). Also eher technische Gründe. Ästhetische Gründe treten hier sehr in den Hintergrund. Auch bei Möbeln steht als Rücksendegrund „fehlerhaft und/oder beschädigt“ (27 %) ganz vorne bei den Rücksendegründen, danach folgen aber ästhetische Aspekte wie Material gefällt nicht (26 %), Design gefällt nicht (16 %), Farbe gefällt nicht (16 %), und dass sich der Verbraucher den Artikel ganz anders vorgestellt hat (21 %).

Interessant ist – bei fast allen Artikeln sind es die 14-29 Jährigen, die die höchste Rücklaufquote verursachen, die 50-69 Jährigen die geringste. Stellt sich die Frage, ob die Älteren mehr Kompromisse machen oder ob sie sorgfältiger aussuchen, bevor sie bestellen.

Betrachtet man Online-Bestellungen unter dem Umweltaspekt, dann zeigt sich: Die Hälfte (53 %) der Verbraucher ist sich darüber im Klaren, dass Online-Bestellungen mit Auslieferung an den einzelnen Verbraucher mehr Transport- und Verpackungskapazität erfordert als der Einkauf beim Händler vor Ort, der seine Waren meist gebündelt erhält. Frauen (56 %) sehen dieses Problem sehr viel deutlicher als Männer (49 %).

Zur Studie:

Frage 1 (1/2):

Wie oft haben Sie in den letzten 12 Monaten folgende Produkte im Internet eingekauft?

Basis: 1.000 Befragte, gerenkt nach Bestellhäufigkeit per Internet

=> Bücher, Oberbekleidung, Hard- und Software sowie Heimelektronik sind die Artikel, die am häufigsten online bestellt werden.

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Frage 1 (2/2):

Wie oft haben Sie in den letzten 12 Monaten folgende Produkte im Internet eingekauft?

Basis: 1.000 Befragte, gerenkt nach Bestellhäufigkeit per Internet

=> Die Hälfte der Internet-Nutzer bestellt, wenn auch mit unterschiedlicher Frequenz, im Internet. Die Möglichkeit Nahrungsmittel online zu bestellen, wird nur von Wenigen wahrgenommen.

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Frage 2 (1/2):
 

Sie haben angegeben, die folgenden Produkte per Internet zu bestellen. Können Sie einschätzen, wie viele der bestellten Artikel Sie etwa zurückgeschickt haben? Ganz gleich, ob als Reklamation oder endgültige Rückgabe.

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=> Schuhe und Oberbekleidung werden am häufigsten zurückgeschickt. Allerdings steht Oberbekleidung im Ranking, der am häufigsten bestellten Artikel, auf Platz 2.

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Frage 2 (2/2):

Sie haben angegeben, die folgenden Produkte per Internet zu bestellen. Können Sie einschätzen, wie viele der bestellten Artikel Sie etwa zurückgeschickt haben? Ganz gleich, ob als Reklamation oder endgültige Rückgabe.

=> Bei Arzneimitteln, Büchern und Drogerieartikeln sind die Retouren am niedrigsten. Der Grund ist sicher, dass diese Artikel kaum Unwägbarkeiten haben.

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Frage 3:

Sie haben angegeben, die folgenden Produkte per Internet zu bestellen. Können Sie einschätzen, wie viele der bestellten Artikel Sie etwa zurückgeschickt haben? Ganz gleich, ob als Reklamation oder endgültige Rückgabe.

Basis: 1.000 Befragte

=> Bei fast allen Artikeln sind es durchgehend die 14-29 Jährigen, die die häufigsten Retouren bei Online-Bestellungen verursachen. Je älter die Verbraucher, desto weniger Retouren.

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Frage 4:

Welche Art des Einkaufs, glauben Sie, erfordert mehr Verpackungs- und Transportkapazitäten, wenn per Internet eingekauft wird oder wenn bei Händler vor Ort eingekauft wird?

Basis: 1.000 Befragte

=>  Mehr als der Hälfte der Befragten ist klar, dass Online-Handel mit Einzelauslieferung von Produkten mehr Ressourcen verbraucht als der Händler vor Ort, der seine Waren meist in einer gebündelten Lieferung erhält.

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Juni 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

Eine interessante Studie die viel über unser Kaufverhalten im Internet aussagt.

Übrigens, jeder kann sich bei Dialegio.de anmelden um auch an solch interessanten Studien teilzunehmen, jede Studie wird mit Punkten bezahlt die entweder in Gutscheinen oder gar bar ausbezahlt wird.

doto

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – Mai 2011

Thema: Krisenberichterstattung

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, inwiefern sich die Deutschen über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben und was sie über die Berichterstattung denken.

 

Einblicke in die Studienergebnisse:

Erstaunlich hoch ist das Informationsbedürfnis der Deutschen während großer Krisen und Katastrophen in dieser Welt. Drei Viertel der Befragten geben an, sich in solchen Zeiten mehr als in „ruhigeren Zeiten“ zu informieren. Bevorzugtes Medium ist der Fernseher       (90 %) – noch mit deutlichem Abstand zum Internet (73 %). Das Internet (Rang 2) hat allerdings die herkömmlichen Medien wie Tageszeitung (54 % – Rang 3) und Radio (53 % – Rang 4) längst überholt. Für die Tageszeitung gilt: Je älter die Befragten sind, desto höher ist ihr Stellenwert (14-29 Jahre – 39 %; 30-49 Jahre – 53 %; 50-69 Jahre 63 %).

 

Befragt nach dem konkreten Fernsehsender, auf dem die Befragten die Berichterstattung verfolgen, liegen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD (71 %) und ZDF (55 %) mit großem Abstand vor den Privaten. Selbst ausgewiesene Nachrichtensender wie N-TV (32 %) und N24 (32 %) können hier nicht mithalten.

 

Fast drei Viertel der Befragten (72 %) sind sich darüber im Klaren, dass die Sachlichkeit der Berichterstattung vom jeweiligen Sender abhängt. 43 % finden die Berichterstattung im Fernsehen aufschlussreich und umfassend. Fast ein Drittel (29 %) findet, dass es erfreulich viele Hintergrundinformationen gibt. Allerdings meinen viele (46 %), die Berichterstattung breche zu früh ab. Einem Drittel der Befragten (34 %) ist aber auch bewusst, dass es zu viele Krisen und Katastrophen in dieser Welt gibt, um angemessen und nachhaltig über alle berichten zu können. Darüber hinaus gibt es auch kritische Anmerkungen: Mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) meint, dass so manche Art der Berichterstattung beim Zuschauer Panik und Hysterie auslöst. Zweifel an der Richtigkeit der dargestellten Faktenlage hat ein Drittel der Zuschauer (32 %). Auch die Spendengala kommt nicht bei allen gut an, viele Befragte (44 %) finden, dass diese zu viele unterhaltsame Aspekte enthält.

 

Wünsche der Zuschauer an die Krisen- und Katastrophenberichterstattung wären eine stärkere Einbeziehung der Hilfsorganisationen (48 %) und die Berichterstattung über die akute Krise hinaus fortzuführen, um mehr über die Aufbauphase in den jeweiligen Regionen zu erfahren (46 %).

 

Der Aspekt „Berichterstattung auch über die akute Krise hinaus“ steht bei der letzten, ungestützten Frage „Was fehlt Ihnen in der Krisen- / Katastrophenberichterstattung, worüber würden Sie gerne mehr erfahren“ ganz oben. Die Befragten würden gerne mehr wissen über die Folgen der Katastrophe – politisch, kulturell, ökologisch und über die Betroffenen.

Zur Studie

Frage 1:

 

Wenn Sie einmal an die letzten großen Krisen und Katastrophen in der Welt (Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko, Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt, Atomunfall in Japan etc.) denken, haben Sie sich in den Medien über den aktuellen Stand der Ereignisse informiert?

Basis: 1000 Befragte

 

=> Das Interesse an Informationen über Krisen und Katastrophen dieser Welt ist groß, besonders stark ausgeprägt in der Gruppe der 30-69 Jährigen.

 

 

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Frage 2:

 

Wo haben Sie sich über die aktuellen Ereignisse informiert?

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben

 

=> Der Fernseher ist mit Abstand das gefragteste Medium, wenn es um Krisen und Katastrophenberichterstattung geht. Im Internet sind es vor allem die 14-49 Jährigen, die dort Informationen abrufen.

 

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Frage 3:

 

Informieren Sie sich in Zeiten, in denen sich Krisen und Katastrophen ereignen mehr über das aktuelle Geschehen in der Welt als in ‚ruhigeren Zeiten‘?

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben

 

=> Große Krisen und Katastrophen erhöhen das Informationsbedürfnis enorm.

 

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Frage 4:

 

Welche der folgenden Fernsehsender nutzen Sie vorwiegend um Informationen von den Krisenherden dieser Welt zu erhalten?

Basis: 814 Befragte, die angeben, das Fernsehen als Informationsquelle zu nutzen

 

=> Die Öffentlich-Rechtlichen sind deutlich mehr gefragt als die Privaten. Selbst ausgewiesene Nachrichtensender wie N-TV und N24 bleiben deutlich zurück.

 

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Frage 5 (1/2):

 

In welcher Weise treffen die folgenden Aussagen über die Krisen- / Katastrophenberichterstattung der letzten Zeit im Fernsehen zu?

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben,

 

=> Fast drei Viertel der Befragten sind sich darüber im Klaren, dass die Sachlichkeit der Berichterstattung vom jeweiligen Fernsehsender abhängt. Kritische Punkte: Spendengala, Berichterstattung bricht zu früh ab.

 

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Frage 5 (2/2):

 

In welcher Weise treffen die folgenden Aussagen über die Krisen- / Katastrophenberichterstattung der letzten Zeit im Fernsehen zu?

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können

 

=>  Fast die Hälfte der Befragten ist zufrieden mit der Berichterstattung. Allerdings wünschen sich viele der Befragten mehr Einbeziehung der Hilfsorganisationen in die Berichterstattung.

 

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Frage 6:

 

 

Was fehlt Ihnen in der Krisen-/Katastrophenberichterstattung, worüber würden Sie gerne mehr erfahren?

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben, ungestützt abgefragt

 

=>  Was den Befragten am meisten fehlt, sind Berichte darüber, was in den betroffenen Regionen nach der akuten Katastrophe passiert.

 

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Mai 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.
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mit freundlicher Genehmigung von Dialegio AG
wieder einmal eine sehr interessante Studie viel Spaß beim lesen
doto