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Krisenberichterstattung

 

Einblicke in die Studienergebnisse:

Erstaunlich hoch ist das Informationsbedürfnis der Deutschen während großer Krisen und Katastrophen in dieser Welt. Drei Viertel der Befragten geben an, sich in solchen Zeiten mehr als in „ruhigeren Zeiten“ zu informieren. Bevorzugtes Medium ist der Fernseher       (90 %) – noch mit deutlichem Abstand zum Internet (73 %). Das Internet (Rang 2) hat allerdings die herkömmlichen Medien wie Tageszeitung (54 % – Rang 3) und Radio (53 % – Rang 4) längst überholt. Für die Tageszeitung gilt: Je älter die Befragten sind, desto höher ist ihr Stellenwert (14-29 Jahre – 39 %; 30-49 Jahre – 53 %; 50-69 Jahre 63 %).

 

Befragt nach dem konkreten Fernsehsender, auf dem die Befragten die Berichterstattung verfolgen, liegen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD (71 %) und ZDF (55 %) mit großem Abstand vor den Privaten. Selbst ausgewiesene Nachrichtensender wie N-TV (32 %) und N24 (32 %) können hier nicht mithalten.

 

Fast drei Viertel der Befragten (72 %) sind sich darüber im Klaren, dass die Sachlichkeit der Berichterstattung vom jeweiligen Sender abhängt. 43 % finden die Berichterstattung im Fernsehen aufschlussreich und umfassend. Fast ein Drittel (29 %) findet, dass es erfreulich viele Hintergrundinformationen gibt. Allerdings meinen viele (46 %), die Berichterstattung breche zu früh ab. Einem Drittel der Befragten (34 %) ist aber auch bewusst, dass es zu viele Krisen und Katastrophen in dieser Welt gibt, um angemessen und nachhaltig über alle berichten zu können. Darüber hinaus gibt es auch kritische Anmerkungen: Mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) meint, dass so manche Art der Berichterstattung beim Zuschauer Panik und Hysterie auslöst. Zweifel an der Richtigkeit der dargestellten Faktenlage hat ein Drittel der Zuschauer (32 %). Auch die Spendengala kommt nicht bei allen gut an, viele Befragte (44 %) finden, dass diese zu viele unterhaltsame Aspekte enthält.

 

Wünsche der Zuschauer an die Krisen- und Katastrophenberichterstattung wären eine stärkere Einbeziehung der Hilfsorganisationen (48 %) und die Berichterstattung über die akute Krise hinaus fortzuführen, um mehr über die Aufbauphase in den jeweiligen Regionen zu erfahren (46 %).

 

Der Aspekt „Berichterstattung auch über die akute Krise hinaus“ steht bei der letzten, ungestützten Frage „Was fehlt Ihnen in der Krisen- / Katastrophenberichterstattung, worüber würden Sie gerne mehr erfahren“ ganz oben. Die Befragten würden gerne mehr wissen über die Folgen der Katastrophe – politisch, kulturell, ökologisch und über die Betroffenen.

Zur Studie:

 

 

 

 

Frage 1:

 

Wenn Sie einmal an die letzten großen Krisen und Katastrophen in der Welt (Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko, Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt, Atomunfall in Japan etc.) denken, haben Sie sich in den Medien über den aktuellen Stand der Ereignisse informiert?

 

 

Basis: 1000 Befragte

 

=> Das Interesse an Informationen über Krisen und Katastrophen dieser Welt ist groß, besonders stark ausgeprägt in der Gruppe der 30-69 Jährigen.

 

 

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Frage 2:

 

Wo haben Sie sich über die aktuellen Ereignisse informiert?

 

 

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben

 

=> Der Fernseher ist mit Abstand das gefragteste Medium, wenn es um Krisen und Katastrophenberichterstattung geht. Im Internet sind es vor allem die 14-49 Jährigen, die dort Informationen abrufen.

 

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Frage 3:

 

Informieren Sie sich in Zeiten, in denen sich Krisen und Katastrophen ereignen mehr über das aktuelle Geschehen in der Welt als in ‚ruhigeren Zeiten‘?

 

 

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben

 

=> Große Krisen und Katastrophen erhöhen das Informationsbedürfnis enorm.

 

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Frage 4:

 

Welche der folgenden Fernsehsender nutzen Sie vorwiegend um Informationen von den Krisenherden dieser Welt zu erhalten?


 

Basis: 814 Befragte, die angeben, das Fernsehen als Informationsquelle zu nutzen

 

=> Die Öffentlich-Rechtlichen sind deutlich mehr gefragt als die Privaten. Selbst ausgewiesene Nachrichtensender wie N-TV und N24 bleiben deutlich zurück.

 

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Frage 5 (1/2):

 

In welcher Weise treffen die folgenden Aussagen über die Krisen- / Katastrophenberichterstattung der letzten Zeit im Fernsehen zu?

 

 

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben,

 

=> Fast drei Viertel der Befragten sind sich darüber im Klaren, dass die Sachlichkeit der Berichterstattung vom jeweiligen Fernsehsender abhängt. Kritische Punkte: Spendengala, Berichterstattung bricht zu früh ab.

 

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Frage 5 (2/2):

 

In welcher Weise treffen die folgenden Aussagen über die Krisen- / Katastrophenberichterstattung der letzten Zeit im Fernsehen zu?

 

 

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können

 

=>  Fast die Hälfte der Befragten ist zufrieden mit der Berichterstattung. Allerdings wünschen sich viele der Befragten mehr Einbeziehung der Hilfsorganisationen in die Berichterstattung.

 

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Frage 6:

 

 

Was fehlt Ihnen in der Krisen-/Katastrophenberichterstattung, worüber würden Sie gerne mehr erfahren?

 

 

 

 

Basis: 909 Befragte, die sich über die letzten Krisen und Katastrophen informiert haben, ungestützt abgefragt

 

=>  Was den Befragten am meisten fehlt, sind Berichte darüber, was in den betroffenen Regionen nach der akuten Katastrophe passiert.

 

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Mai 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

Mit freundlicher Genehmigung von dialegio.de

 

Viel Spaß beim studieren

doto

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – März 2011

Thema: Marken und Handelsmarken

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie groß der Abstand zwischen Marken und Handelsmarken in den Köpfen der Verbraucher ist.

Einblicke in die Studienergebnisse:

Erstaunlich viele Verbraucher trauen sich zu, im Regal von Supermarkt (80 %) und Drogeriemarkt  (76 %) zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können. Bewiesen haben die Verbraucher dies, indem sie tatsächlich jeweils ein bis drei Marken und Handelsmarken genannt haben. Bemerkenswert, dass Handelsmarken im Bereich Lebensmittel meist einen höheren Bekanntheitsgrad aufweisen als Marken.

Die Top 10 bei Marken Lebensmittel: Maggi (18 %), Iglo (18 %), Knorr (15 %), Drogeriemarktartikel: Nivea (41 %), Dove (13 %), L´Oreal (11 %)

Die Top 10 bei Handelsmarken Lebensmittel: Ja! (50 %), Gut & Günstig (23 %), Tip (22 %), Drogeriemarktartikel: Balea (37 %), AS (11 %), Isana (6 %)

Die Qualitätsbeurteilung von Drogeriemarktprodukten nimmt die große Mehrheit der Verbraucher (71 %) von Fall zu Fall vor. Mal ist die Marke besser, mal die Handelsmarke. Nur Wenige sind der Meinung, dass das Markenprodukt in jedem Fall besser ist (14 %). Es gibt keine Unterschiede sagen 10 %.

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass den Verbraucher bei Drogerieartikeln im normalen Alltag ganz andere Aspekte beschäftigen als die Frage „Marke“ oder „Handelsmarke“. Befragt, was einen guten Drogeriemarkt ausmacht, werden ganz oben in der Rangliste genannt: Sauberkeit (85 %), gute Übersicht über das Produktangebot (83 %) und große Produktvielfalt (78 %). Die Aspekte „viele Markenartikel“ (45 %) und „viele Handelsmarkenartikel“ (43 %) finden sich erst auf Rang acht bzw. Rang neun.

Ähnlich die Auskünfte bei der Frage, was eine Rolle spielt, wenn man etwa ein neues Rasierwasser oder eine neue Körperlotion sucht. Hier belegt der Preis (73 %) mit großem Abstand Rang eins. Rang zwei: „ob Marke oder Handelsmarke spielt für mich keine Rolle“ sagt fast die Hälfte der Verbraucher (45 %). Dass es ein Markenprodukt ist, hat nur für 19 % eine Bedeutung (Rang 5). Bei den 50-69 Jährigen ist dies allerdings für fast ein Viertel (24 %) wichtig. Sie gehören zu der Generation, die mit der Marke als Inbegriff für Qualität aufgewachsen ist.

Wenn es aber etwas besonderes sein soll, etwa ein Geschenk, dann greifen zwei Drittel (65 %) doch gerne auf den Markenartikel zurück. In diesem Fall liegen die 14-29 Jährigen (72 %) sogar vor den anderen Altersgruppen (30-49 Jahre – 64 %, 50-69 Jahre – 62 %) Offensichtlich sind Markenartikel auch ganz allgemein und über alle Generationen hinweg immer noch ein Synonym für Qualität und die Marke steht für etwas.

Schaut man sich an, wie viele Verbraucher (86 %) bei bestimmten Artikeln einer Handelsmarke schon einmal das Gefühl hatten, dass es ein „echter“ Markenartikel sein könnte, dann kann man sich vorstellen, dass sich die Wertigkeit von Marken und Handelsmarken in den Köpfen der Verbraucher in Zukunft noch weiter annähern wird. Und die Zeiten für Markenhersteller könnten noch härter werden.

Zur Studie:

Frage 1:

Können Sie bei Drogeriemarktartikeln unterscheiden, ob es sich bei den Produkten um eine Marke oder um eine Handelsmarke handelt?

Basis: 1000 Befragte

=> Drei Viertel der Verbraucher trauen sich zu, bei Drogeriemarktartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können.

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Frage 2:

Bitte nennen Sie uns mindestens eine Marke, die Sie im Bereich Drogeriemarktartikel kennen.

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können, offen abgefragt, Top 10

=> Die Top 3 der bekanntesten Marken im Bereich Drogeriemarktartikel: Nivea, Dove, L`Oreal.

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Frage 3:

Bitte nennen Sie uns mindestens eine Handelsmarke, die Sie im Bereich Drogeriemarktartikel kennen.

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können, offen abgefragt, Top 10

=> Die Top 3 der bekanntesten Handelsmarken im Bereich Drogeriemarktartikel: Balea, AS, Isana.

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Frage 4:

Bei welchen der Händler unten würden Sie am liebsten Körperpflegeprodukte der jeweiligen Handelsmarke kaufen? Angenommen, der Preis wäre überall gleich?


Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können

=> Der dm-Drogeriemarkt ist mit beeindruckendem Vorsprung die beliebteste Kaufstätte für Drogerie-Handelsmarken. Er wird von der Hälfte der Verbraucher bevorzugt.

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Frage 5:

Haben Sie manchmal, wenn Sie ein Körperpflegeprodukt einer Handelsmarke gekauft haben, das Gefühl, dass dieser Artikel auch ein „echter“ Markenartikel sein könnte?

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können

=> Weit mehr als drei Viertel der Verbraucher haben zumindest bei einigen Drogerie-Handelsmarken das Gefühl, es könnte sich auch um eine echte Marke handeln.

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Frage 6:

Wenn Sie so ganz allgemein überlegen, finden Sie, dass es zwischen Marken und Handelsmarken Qualitätsunterschiede gibt?

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können

=>  Fast drei Viertel der Verbraucher beurteilen die Qualität von Produkten von Fall zu Fall. Nur Wenige glauben, dass die Marke auf jeden Fall besser ist.

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Frage 7:

Wenn Sie einen ganz besonderen Artikel kaufen wollen, für sich oder für andere, als Geschenk beispielsweise, was bevorzugen Sie in diesem Fall?

Basis: 757 Befragte, die angeben, bei Drogerieartikeln zwischen Marke und Handelsmarke unterscheiden zu können

=>  Wenn es etwas besonderes sein soll, dann greifen zwei Drittel gerne zur Marke. Offensichtlich ist die Marke für die meisten doch noch ein Synonym für Qualität und Image.

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im März 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – Februar 2011 Thema: Kochshows

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie viele Deutsche sich Kochshows ansehen und aus welchen Gründen.

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6372_Banner.jpg

Einblicke in die Studienergebnisse:

Zwar wird so wenig wie nie zuvor gekocht in Deutschland, dennoch ist das Interesse an Kochshows im Fernsehen immens. 86 % der Befragten kennen Kochshows und zwei Drittel (66 %) von ihnen schauen sich Kochshows an (12 % = regelmäßig, 25 % = hin und wieder, 30 % = selten).

Betrachtet man die Kochsendungen im Einzelnen, so zeigt sich, dass das größte Interesse den Kochshows gilt, die den höchsten Unterhaltungswert haben. 67 % schauen sich „Das perfekte Dinner“ an und 65 % „Das perfekte Promi-Dinner“. Beim perfekten Dinner hat der Zuschauer zudem, sofern er sich bewirbt, auch die Chance mitzumachen. Je höher der Informationsgehalt der Kochshow, desto geringer ist das Zuschauerinteresse. „Tim Mälzer kocht“ bildet allerdings eine Ausnahme. Denn in dieser Sendung gibt es viele Tipps zu gesunder Ernährung und relativ schlichte Rezepte, und diese Sendung schauen sich zwei Drittel der Befragten (62 %) an.

Bei mehr als der Hälfte (53 %) der Verbraucher liegt die Motivation, sich Kochshows anzusehen, tatsächlich im Unterhaltungswert. Allerdings sagen 55 % auch, sie wollen neue Rezepte kennenlernen und 53 % wollen ganz allgemein Anregungen für die eigene Küche bekommen. Wenige (8 %) nehmen aber auch die Kochshows wahr, um selbst kochen zu lernen. Bei den 14-29 Jährigen geben dies sogar 12 % an, im Aufbruch nach Geschlecht die Männer mit 10 %. Hier übernimmt Fernsehen tatsächlich eine pädagogische Funktion.

Geht es um Informationen über eine gesunde Ernährung, sind die Top 3: Tim Mälzer kocht (74 %), Schubecks – Meine Küchengeheimnisse (69 %) und Polettos Kochschule (67 %). Beim Aspekt gesunde Ernährung bilden die am häufigsten eingeschalteten Sendungen wie „Das perfekte Dinner“ und „Das perfekte Promi-Dinner“ die Schlusslichter.

Fast drei Viertel (70 %) wünschen sich mehr Kochsendungen, die Basisinformationen über eine gesunde Ernährung vermitteln und einfache Rezepte zeigen. Hier ist die Gruppe der 14-29 Jährigen mit 76 % besonders stark vertreten. Sicher ein Indiz dafür, dass das Kochen nicht mehr traditionell in der Familie weitergegeben wird.

Mit der Anzahl von Kochshows im Abendprogramm sind fast drei Viertel zufrieden.

Zur Studie:

Frage 1:

Kennen Sie Kochshows im Fernsehen?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_1_01.jpg

Basis: 1000 Befragte

=> Die Bekanntheit von Kochshows ist außerordentlich hoch.

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Frage 2:

Wie häufig sehen Sie sich Kochshows im Fernsehen an?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_2_01.jpg

Basis: 863 Befragte, die Kochshows im Fernsehen kennen

=> Zwar wird so wenig wie nie zuvor gekocht in Deutschland, dennoch ist das Interesse an Kochshows im Fernsehen immens.

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Frage 3 (1/2) :

Wie oft sehen Sie sich die folgenden Kochshows an?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_3_02.jpg

Basis: 863 Befragte, die Kochshows im Fernsehen kennen

=> Das größte Interesse gilt dem perfekten Dinner und dem perfekten Promi-Dinner. Bei ersteren haben die Verbraucher, sofern Sie sich bewerben, auch die Chance mitzumachen.

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Frage 3 (2/2):

Wie oft sehen Sie sich die folgenden Kochshows an?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_4_02.jpg

Basis: 863 Befragte, die Kochshows im Fernsehen kennen

=> Kochshows mit höherem Informationsgehalt finden ein geringeres Zuschauerinteresse. „Tim Mälzer kocht“ bildet allerdings eine Ausnahme.

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Frage 4:

Warum sehen Sie sich Kochshows im Fernsehen an?


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Basis: 784 Befragte, die Kochshows im Fernsehen kennen und dieses zumindest selten gucken; mehrere Antworten möglich

=> Mehr als die Hälfte der Zuschauer von Kochshows gucken, um Anregungen für die eigene Küche zu erhalten. Zehn Prozent der Männer geben an, in Kochshows kochen lernen zu wollen.

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Frage 5:

Wünschen Sie sich Kochshows, die ganz grundlegende Informationen über eine gesunde Ernährung vermitteln und eher einfache Gerichte zeigen? Sozusagen eine Kochschule für Anfänger?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_6_01.jpg

Basis: 863 Befragte, die Kochshows im Fernsehen kennen

=>  Kochshows mit Basisinformationen wünschen sich fast drei Viertel der Verbraucher, insbesondere die 14-29 Jährigen. Bei vielen wir das Kochen nicht mehr traditionell in der Familie weitergegeben.

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Frage 6:

Wünschen Sie sich mehr Kochshows im Abendprogramm?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_7_01.jpg

Basis: 863 Befragte, die Kochshows im Fernsehen kennen

=>  Mit dem Angebot von Kochshows in Abendprogramm sind fast drei Viertel zufrieden

Ich hoffe diese Studie ist wieder einmal für einige User interessant.

doto

Radio- und Fernsehgebühren 2013

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – Januar 2011

Thema: Radio- und Fernsehgebühren 2013

 

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie viele Verbraucher über die Änderung der Radio- und Fernsehgebühren ab 01.01.2013 informiert sind und wie sie diese Änderung bewerten.

 

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Banner_Fernsehgebuehren.jpg

Einblicke in die Studienergebnisse:

Gut findet die Hälfte der Verbraucher (51 %) die Neuregelung des Rundfunkgebühren-Modells, das ab 01.01.2013 in Kraft tritt. Längst überfällig findet ein Drittel (34 %) die pauschale Berechnung pro Haushalt. Weiß doch derzeit ohnehin kaum jemand so ganz genau, welche Geräte im Einzelnen anzumelden sind.

 

Bereits heute, 2 Jahre vor der Neuregelung der Radio- und Fernsehgebühren, sind nahezu drei Viertel der Verbraucher (72 %) darüber informiert. Nicht zuletzt durch die Thematisierung des am 15. Dezember 2010 verabschiedeten Rundfunkgebühren-Modells in den Medien. Deutlich mehr Männer (79 %) als Frauen (64 %) haben schon davon gehört und die Verbraucher ab 30 Jahre (30-49 Jahre: 76 %, 50-69 Jahre: 81 %) eher als die Jüngeren (14-29 Jahre: 52 %). Letzteres verläuft analog zur Nutzung von Radio- und Fernsehgeräten in Deutschland.

 

Zwei Drittel (65 %) der Verbraucher verdächtigen die Öffentlich Rechtlichen durch die Neuregelung ihre Einnahmen zu erhöhen, während die Öffentlich Rechtlichen selbst davon ausgehen, dass sich die Einnahmen in etwa mit den derzeitigen decken werden. Allerdings werden die Kosten für den Verwaltungsaufwand durch entfallende Kontrollen sehr deutlich reduziert.

 

Etwa ein Drittel der Verbraucher (37 %) sind allerdings noch nicht wirklich umfassend informiert über die Neuregelung, denn sie glauben, dass sie ab 2013 tiefer in die Tasche greifen müssen. Diese Einschätzung entspricht eher der weitverbreiteten Befürchtung, dass alles, was sich im Bereich Gebühren ändert, eher zu Ungunsten des Verbrauchers ausfällt. Wer derzeit alle in einem deutschen Durchschnittshaushalt befindlichen Geräte (Radio, Fernseher, PC plus Zweit- und Drittgeräte) in der tatsächlich vorhandenen Anzahl angemeldet hat, wird ab 2013 deutlich besser dastehen. Zahlt doch ab 2013 jeder Haushalt für alle Geräte pauschal 17,98 EUR, egal wie viele man betreibt. Verlierer beim neuen Rundfunkgebühren-Modell sind allerdings die Verbraucher, die nur ein Radio besitzen oder keinerlei Empfangsgerät. Das sind aber nur wenige, denn derzeit sind nur ca. 4 % der deutschen Haushalte ohne Fernseher (Statistisches Bundesamt 2009).

 

Erstaunlich viele Verbraucher empfinden es trotz Zustimmung zum neuen Gebührenmodell als ungerecht, dass diejenigen, die wirklich keine Empfangsgeräte besitzen, trotzdem zahlen müssen (59 %). Auch der Werbung hätte man mit dem neuen Gebührenmodell zu Leibe rücken müssen, findet die Hälfte der Verbraucher (50 %), man müsste sie einfach aus den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten verbannen. Ein Absinken des Programmniveaus befürchtet gerade mal ein Drittel (34 %), obwohl es nach der neuen Gebührenordnung keine Möglichkeit mehr gibt, das Missfallen am Programm durch Abmelden deutlich zu machen.

Zur Studie:

 

 

 

 

Frage 1:

 

 

Zahlen Sie derzeit Radio- und Fernsehgebühren?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_1.jpg

 

Basis: 1000 Befragte

 

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Frage 2:

 

 

Haben Sie schon davon gehört, dass die Radio- und Fernsehgebühren ab dem Jahr 2013 anders berechnet werden?

 

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_2.jpg

Basis: 1000 Befragte

 

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Frage 3 :

 

Haben Sie schon davon gehört, dass die Radio- und Fernsehgebühren ab dem Jahr 2013 anders berechnet werden?

 

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_3_01.jpg

Basis: 1000 Befragte

 

=> Deutlich mehr Männer als Frauen sind informiert und die Verbraucher ab 30 Jahre deutlich besser als die Jüngeren. Letzteres verläuft analog zur Nutzung von Radio und Fernsehen in Deutschland.

 

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Frage 4:

 

Ab dem 1. Januar 2013 wird die Radio- und Fernsehgebühr als einheitliche Pauschalgebühr von jedem Haushalt bezahlt. Was halten Sie persönlich von dieser Änderung?%

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Basis: 716 Befragte, die bereits von der Erhöhung der Rundfunkgebühren gehört haben

 

=> Die Mehrheit der Verbraucher findet das Rundfunkgebühren-Modell, das ab 2013 in Kraft tritt, gut. Vor allem Verbraucher ab 50 Jahre.

 

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Frage 5:

 

Inwieweit stimmen Sie folgenden Aussagen zu?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_5.jpg

 

Basis: 716 Befragte, die bereits von der Erhöhung der Rundfunkgebühren gehört haben, nur Top2-Nennungen auf einer Skala von 1=„Stimme voll und ganz zu“ bis 6=„Stimme überhaupt nicht zu“

 

=> Viele Verbraucher monieren beim neuen Gebührenmodell die Ungerechtigkeit gegenüber denjenigen, die wirklich keine Empfangsgeräte haben.

 

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Frage 6:

 

Glauben Sie, dass die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten mit der neuen Regelung ab 2013 in der Summe mehr Gebühren einnehmen werden als bisher?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_6.jpg

 

Basis: 716 Befragte, die bereits von der Erhöhung der Rundfunkgebühren gehört haben

 

=>  Zwar gehen die Sendeanstalten davon aus, dass die Gebühreneinnahmen beim neuen Modell nicht höher sein werden als derzeit, dennoch geraten sie bei zwei Dritteln der Verbraucher in Verdacht durch die Änderung Mehreinnahmen zu erzielen.

 

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Frage 7:

 

 

Was glauben Sie, werden Ihre privaten Kosten für Radio- und Fernsehgebühren mit der Neuregelung günstiger oder teurer?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Frage_7.jpg

 

Basis: 716 Befragte, die bereits von der Erhöhung der Rundfunkgebühren gehört haben

 

=>  Mehr als ein Drittel der Verbraucher glaubt, dass sie ab 2013 für Radio- und Fernsehgebühren tiefer in die Tasche greifen müssen. Dies wird aber nur die Verbraucher treffen, die derzeit nur ein Radio oder kein Empfangsgerät angemeldet haben.

 

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Januar 2011 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

Neue Studie Janunar 2011

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – Januar 2011

Thema: Bio-Nahrungsmittel – Januar 2011, Januar 2010, Dezember 2008

Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie sich die Nachfrage nach Bionahrungsmitteln in den letzten Jahren entwickelt hat.

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/Banner1_Kopie.jpg

Einblicke in die Studienergebnisse:

Seit 2008 stagniert der Konsum von Bio-Nahrungsmitteln. Der harte Kern, die Verbraucher, die ständig oder häufig Bio-Produkte einkaufen, ist zwar stabil (2011 – 19 %, 2010 – 18 %, 2008 – 18 %), aber die gelegentlichen Bio-Käufer sind leicht rückläufig (2011 – 21 %, 2010 – 25 %, 2008 – 26 %). Sie wandern tendenziell hin zu denen, die sehr selten Bio-Produkte kaufen. Zu berücksichtigen ist, dass zum Zeitpunkt dieser Umfrage der Dioxin Skandal bei Eiern noch nicht bekannt war.

Geht es um die Motive für den Griff ins Bio-Regal, zeigt sich die Gruppe von Verbrauchern, die angibt, Bio entspreche ihrer Lebenseinstellung, als außerordentlich stabil (2011 – 28 %, 2010 – 27 %, 2008 – 26 %). Gründe wie  „Weil sie gesünder sind“ (2011 – 40 %, 2010 – 42 %, 2008 – 46 %) oder „Weil sie besser schmecken“(2011 – 30 %, 2010 – 36 %, 2008 – 40 %) gehen deutlich zurück.

Befragt nach dem Vertrauen in bestimmte Kaufstätten, finden wir kaum Veränderungen gegenüber 2010 und 2008. Obwohl Discounter und Supermärkte schon seit geraumer Zeit ein beachtliches Bio-Sortiment vorhalten, ist das Vertrauen der Verbraucher in die Begründer der Bio-Bewegung, nämlich die Bioläden/Biosupermärkte (52 %), die Erzeuger (50 %) und die Reformhäuser (34 %) größer. Supermärkten und Discountern vertrauen nur 16  bzw. 11 %, wenn es darum geht, ob, wo Bio drauf steht, auch Bio drin ist.

Auf der Rangliste der bevorzugten Einkaufsstätten finden wir im Vergleich zu den vertrauenswürdigsten Einkaufsstätten fast eine Umkehrung der Verhältnisse. Auf Rang 1 die Supermärkte (71 %), auf Rang 2 die Discounter (56 %) und auf Rang 3 Bioladen/Biosupermarkt (29 %). Dieses Bild ähnelt dem aus den Jahren 2010 und 2008. Sicher ist die Wahl der Kaufstätte nach wie vor eine Frage des Preises oder auch der Nähe zu den jeweiligen Kaufstätten.

Erstmals in diesem Jahr wurden die Verbraucher gefragt, ob sie glauben, dass es bei Herstellern von Bio-Nahrungsmitteln ebenso viele „schwarze Schafe“ gibt wie bei den Herstellern konventioneller Nahrungsmittel. Drei Viertel antworten mit „ja“. Erstaunlich eigentlich, sind doch im Bio-Segment bisher weit weniger Skandale bekannt als bei den Konventionellen.

Befragt zum Ziel „Bio für Alle“ erklärt weit mehr als ein Drittel der Verbraucher (41 %), sich vorstellen zu können, den persönlichen Fleischkonsum um 70 % zu reduzieren, wenn das Ziel wäre: „Bio für alle zu moderaten Preisen“. Bei den Frauen sind es 51 %, die bereit wären, ihren Fleischkonsum für dieses Ziel zu reduzieren. Bei den Männern ist es nicht einmal ein Drittel (30 %). Stellt sich die Frage, ob es Frauen einfach leichter fällt, auf Fleisch zu verzichten oder ob Frauen sich immer noch in der traditionellen Rolle der Ernährerin der Familie sehen und auch den Qualitätsaspekt mehr im Blick haben.

Bio-Käufer haben erwartungsgemäß eine deutlich höhere Bereitschaft für dieses Ziel zu verzichten, als Verbraucher, die keine Bio-Produkte kaufen.

Zur Studie:

Frage 1:

Kaufen Sie Bio-Nahrungsmittel?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6365_Frage1.jpg

Basis: 1000 Befragte in 2011, 2010 und in 2008

=>  Der Einkauf von Bio-Nahrungsmitteln stagniert seit 2008. Die Gruppe derer, die immer wieder einmal Bio kauften, wird deutlich kleiner.

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Frage 2:

Wie viele Bio-Produkte kaufen Sie, gemessen an Ihrem Nahrungsmittelbedarf?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6365_Frage2.jpg

Basis: siehe rechts; Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Die Anzahl der Verbraucher, die regelmäßig Bio-Nahrungsmittel kaufen, ist seit 2008 stabil geblieben.

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Frage 3 :

Achten Sie beim Einkauf von Bio-Produkten auf das Bio-Siegel?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6365_Frage3_01.jpg

Basis: siehe rechts; Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Bio-Siegel sind inzwischen weniger wichtig als noch 2008.

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Frage 4:

Wo kaufen Sie Bio-Produkte ein? http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6365_Frage4.jpg

Basis: siehe rechts; Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, mehrere Antworten möglich

=> Der Einkauf von Bio-Produkten auf dem Wochenmarkt und direkt beim Erzeuger ist 2011 rückläufig. Alle anderen Händler sind stabil geblieben.

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Frage 5:

Warum kaufen Sie Bio-Nahrungsmittel ein? http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6365_Frage5.jpg

Basis: siehe rechts; Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, mehrere Antworten möglich

=> Die Anzahl derer, die aus Gründen der Lebenseinstellung Bio essen, zeigt sich außerordentlich stabil.

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Frage 6:

In welchen Einkaufsstätten vertrauen Sie am ehesten darauf, dass Bio-Nahrungsmittel auch wirklich Bio sind?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6365_Frage6.jpg

Basis: siehe rechts; Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, mehrere Antworten möglich

=>  Auch wenn in Supermärkten und Discountern viele Bio-Produkte eingekauft werden, stehen, wenn es um das Vertrauen geht, die Bioläden und Reformhäuser viel weiter vorn.

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Januar 2011, Januar 2010 und Dezember 2008 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen. Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.
  • Die Stichprobe 2008 weicht im Aufbruch nach Alter leicht von denen aus den Jahren 2010 und 2011 ab. 2008 wurden auch über 70 Jährige befragt, 2010/2011 nur 14-69 Jährige. Die Ergebnisse wurden nach den Quoten von 2010/2011 gewichtet, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Nanopartikel in Nahrungsmitteln

da ich ab Januar 2011 mit den aktuellen Studien von dialegio.de gleichziehen möchte, stelle ich heute die Studie für Nov. 2010 auf meinen Blog.

Hauptsächlich auch wegen der Wichtigkeit dieser Untersuchung in der Öffentlichkeit.

Herzlich Willkommen zu unserer aktuellen Studie – November 2010

Thema: Nanopartikel in Nahrungsmitteln

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie bekannt Nanopartikel in Nahrungsmitteln sind, wie gut die Verbraucher darüber informiert sind und wie hoch die Akzeptanz ist.

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Einblicke in die Studienergebnisse:

Nanopartikel, diese kleinen Teilchen, die in der Verarbeitung von Nahrungsmitteln fast ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, sind den Verbrauchern noch wenig bekannt. Nur 30 % der Befragten haben davon gehört. Nanopartikel können z. B. bewirken, dass Milchshakes den Geschmack verändern, je nachdem wie lange sie geschüttelt werden; Milch rot wird, wenn sie verdorben ist; ein und dieselbe Pizza nimmt einen anderen Geschmack an, je nachdem bei welcher Leistung sie in der Mikrowelle gebacken wird etc. Männer (36 %) sind übrigens sehr viel besser informiert als Frauen (25 %), wenn es um Nanopartikel geht.

Die Haltung der Verbraucher gegenüber Nanopartikeln ist ähnlich kritisch, wie gegenüber genmanipulierten Nahrungsmitteln. Die große Mehrheit (87 %) derer, die wissen, was Nanopartikel sind, erwartet,  dass Nahrungsmittel mit diesen Partikeln eindeutig gekennzeichnet  werden. Allerdings geht nur ein Drittel davon aus, dass die Kennzeichnungspflicht auch tatsächlich eingehalten wird. Fast zwei Drittel (64 %) glauben, Nanopartikel seien noch viel zu wenig erforscht, um im Nahrungsmittelbereich eingesetzt zu werden. Und mehr als drei Viertel (78 %) finden, dass heutzutage viel zu viel an Nahrungsmitteln herumlaboriert wird. Nur ein Drittel der Kenner von Nanopartikeln geht davon aus, dass sie über kurz oder lang auch in Deutschland erlaubt sein werden. Eine Bereicherung sehen nur ganz wenige (16 %) in Nanopartikeln.

Fast drei Viertel (72 %) gehen davon aus, dass es inzwischen Verfahren gibt, mit denen man nachweisen kann, dass Nahrungsmittel Nanopartikel enthalten. Allerdings besteht diese Möglichkeit derzeit noch nicht.

Wer vor der Umfrage über Nanopartikel informiert war, sieht deren Verwendung in Nahrungsmitteln wesentlich kritischer als Verbraucher, die erst während der Umfrage informiert wurden. 80 % der ersteren können sich vorstellen, ihre Essgewohnheiten zu ändern, falls Nanopartikel zunehmend in der Nahrungsmittelverarbeitung verwendet werden. Etwa, indem sie mehr Bioprodukte (50 %) / mehr Produkte beim Erzeuger  (50 %) kaufen oder auch weniger Nahrungsmittel essen, die einer umfangreichen Verarbeitung durch die Nahrungsmittelindustrie unterzogen wurden (50 %). Fast die Hälfte könnte sich vorstellen, auf Fertigprodukte wie Salatdressings, Backmischungen etc. zu verzichten. Diejenigen Verbraucher, die erst während der Umfrage über Nanopartikel informiert wurden, sind nicht in diesem hohen Maße zu Konsequenzen bereit.

 

Zur Studie:

Frage 1:

Von welchen Zusatzstoffen in Nahrungsmitteln haben Sie bereits gehört?

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Basis: 1000 Befragte (mehrere Antworten möglich)

=> Nanopartikel in Nahrungsmitteln sind noch relativ unbekannt, knapp ein Drittel der Verbraucher hat bisher davon gehört.

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Frage 2: 

Sie haben angegeben, schon einmal etwas über Nanopartikel im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln gehört zu haben. Wie gut fühlen Sie sich darüber informiert?

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Basis: 303 Befragte, die bereits von Nanopartikeln in Nahrungsmitteln gehört haben

=> Männer sind sehr viel besser informiert als Frauen, wenn es um Nanopartikel in Nahrungsmitteln geht.

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Frage 3 :

Können Sie sich vorstellen, dass in Deutschland bereits Nahrungsmittel mit Nanopartikeln auf dem Markt sind?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6364_Frage_3.jpg

Basis: 303 Befragte, die bereits von Nanopartikeln in Nahrungsmitteln gehört haben

=> Die meisten Befragten haben die Lage richtig eingeschätzt. Derzeit sind Nanopartikel nur in wenigen Nahrungsmitteln z. B. als Streuhilfe in Salz oder Kräutern enthalten.

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Frage 4:  

Gehen Sie davon aus, dass in Deutschland Nahrungsmittel, die Nanopartikel enthalten, gekennzeichnet sind?

http://cms.dialego.de/fileadmin/dialego/panel_patenkinder/Mounika/Alle_Panelbilder/6364_Frage_4.jpg

Basis: siehe oben, Verbraucher, die bereits von Nanopartikeln in Nahrungsmitteln gehört haben, nur Top2-Nennungen auf einer Skala von 1= „Nein, auf keinen Fall“ bis 4= „Ja, auf jeden Fall“

=> Gerade mal ein Drittel vertraut auf die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht. Am größten ist das Vertrauen bei den 30-49 Jährigen.

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Frage 5: 

Glauben Sie, dass es bereits Verfahren gibt, mit denen man feststellen kann, ob in bestimmten Nahrungsmitteln Nanopartikel enthalten sind?

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Basis: siehe oben, Verbraucher, die bereits von Nanopartikeln in Nahrungsmitteln gehört haben, nur Top2-Nennungen auf einer Skala von 1= „Nein, auf keinen Fall“ bis 4= „Ja, auf jeden Fall“

=> Das Vertrauen in die Möglichkeit, Nanopartikel in Nahrungsmitteln sicher nachweisen zu können, ist zwar hoch, allerdings besteht diese Möglichkeit derzeit noch nicht.

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Frage 6:  

Im Folgenden finden Sie einige Statements zum Thema Nanopartikel in Nahrungsmitteln. Inwieweit stimmen Sie diesen Aussagen zu?

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Basis: siehe oben, Verbraucher die bereits von Nanopartikeln in Nahrungsmitteln gehört haben, nur Top2-Nennungen auf einer Skala von 1= „Stimme überhaupt nicht zu“ bis 6= „Stimme voll und ganz zu“

=> Die Verbraucher erwarten, dass Nanopartikel auf der Verpackung deutlich deklariert sind. Die meisten finden den Stand der Forschung noch nicht hinreichend, um Nahrungsmitteln bedenkenlos Nanopartikel zuzusetzen.

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im November 2010 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen.
  • Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.

Willkommen zur neuen Studie

diese Studie ist aus Jan. 2010, ab folgendem Jahr werde ich die monatl. Studien von Dialegio in der Reihenfolge einhalten.
Viel Spaß
doto
 

 

Herzlich Willkommen zu unserer Studie – Januar 2010

Thema: Bioprodukte

Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie sich die Nachfrage nach Bionahrungsmitteln in den letzten Jahren entwickelt hat, denn im Dezember 2008 und im Dezember 2007 hatten wir diese Studie bereits schon einmal mit unseren Umfrageteilnehmern durchgeführt. Kaufen unsere befragten Personen Bioprodukte ein? Achten diese beim Einkauf von Bioprodukten auf das Biosiegel? Wo werden Bioprodukte von unseren Umfrageteilnehmern eingekauft und warum werden diese eingekauft? Wird bei Bioprodukten wert auf die Marke gelegt? Vergleichen Sie die Zahlen von 2010 mit den Zahlen von 2008 und 2007 und freuen Sie sich auf spannende Umfrageergebnisse.

 

Einblicke in die Studienergebnisse:

Der Konsum von Bionahrungsmitteln ist leicht rückläufig. Dies zeigt sich besonders deutlich in der Gruppe von Verbrauchern, die nur ganz bestimmte Nahrungsmittel in Bio-Qualität einkauft (2010 – 36 %, 2008 – 39 %, 2007 – 41 %). Die Anzahl der Verbraucher, die keine Bionahrungsmittel einkaufen, zeigt einen deutlichen Anstieg auf 14 % (2008 – 11 %, 2007 -10 %). Sicher spielt bei dieser Entwicklung die Wirtschaftskrise eine Rolle, aber auch die großen Lebensmittelskandale der Jahre 2002/2003 scheinen zunehmend aus dem Bewusstsein der Verbraucher zu verschwinden. Möglicherweise ist auch das Misstrauen gegenüber konventionellen, heimischen Lebensmittel zurückgegangen. Gibt es doch Meldungen, nach denen die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in deutschen Nahrungsmitteln abgenommen haben (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit). In der Gruppe derer, für die der Einkauf von Bio eine Frage der Lebenseinstellung ist (27 %) oder die wegen einer bestehenden Krankheit Bio essen (6 %), gibt es keine Einbrüche. Diejenigen Verbraucher, die Bio essen, weil es gesünder ist (2010 – 42 %, 2008 – 46 %, 2007 – 57 %) oder besser schmeckt (2010 – 36 %, 2008 – 40 %, 2007 – 47 %) oder weil sie ihre Kinder gesund ernähren wollen (2010 – 13 %, 2008 – 14 %, 2007 – 17 %), sind innerhalb der letzten Jahre deutlich weniger geworden. Geht es um das Vertrauen in bestimmte Kaufstätten, so hat das Vertrauen in Produkte direkt vom Erzeuger im Vergleich zu 2007 deutlich zugenommen, ebenso auf dem Wochenmarkt. Supermärkte und Discounter stagnieren. Auch wenn das Vertrauen in Bioläden und Reformhäuser rückläufig ist, stehen sie im Jahr 2010 auf der Rangliste der vertrauenswürdigen Kaufstätten immer noch unter den ersten drei (Bioladen/Biosupermarkt 52 %, Direkt vom Erzeuger 52 %, Reformhaus 32 %). Auf der Rangliste der bevorzugten Einkaufsstätten finden wir gegenüber den vertrauenswürdigsten Einkaufsstätten fast eine Umkehrung der Verhältnisse. Hier finden sich auf Rang 1 die Supermärkte (72 %) auf Rang 2 die Discounter (58 %) und auf Rang 3 Bioladen/Biosupermarkt (29 %). Sicher ist dies eine Frage des Preises und der Nähe zu den jeweiligen Kaufstätten. Die Bedeutung von Markenprodukten hat abgenommen, 54 % der Befragten sagen, Markenprodukte seien ihnen nicht wichtig, 2009 und 2008 waren es jeweils nur 49 %. Auch mit den Biosiegeln nehmen es die Verbraucher inzwischen weniger genau, denn 2010 sagen 60 % es sei ihnen egal, welches Siegel die Produkte hätten, 2008 fanden dies nur 55 % und 2007 nur 42 %.

 

Zur Studie:

Frage 1:

Kaufen Sie Bio-Nahrungsmittel?

Basis: je 1000 Befragte in 2010, 2008 und 2007

=> Der Einkauf von Bionahrungsmitteln ist leicht rückläufig. Die Anzahl derer, die keine Bioprodukte kaufen hat sich deutlich erhöht.

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Frage 2: 

Wie viele Bioprodukte kaufen Sie, gemessen an Ihrem Nahrungsmittelbedarf?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Die Anzahl der Verbraucher, die gelegentlich Bionahrungsmittel einkaufen ist angestiegen, aber die Anzahl der Verbraucher mit fester Kaufabsicht ist deutlich zurückgegangen.

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Frage 3:

Achten Sie beim Einkauf von Bioprodukten auf das Biosiegel?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Bei den Biosiegeln nehmen es die Verbraucher inzwischen weniger genau.

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Frage 4:  

Wo kaufen Sie Bioprodukte ein?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, (mehrere Antworten möglich)

=> Gegenüber dem Jahr 2007 ist der Einkauf bei den Anbietern, die auf Bioprodukte fokussiert sind wie dem Bioladen, dem direkt Erzeuger und dem Reformhaus deutlich zurückgegangen.

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Frage 5:  

Finden Sie es richtig, dass Bioprodukte teurer sind, als Produkte aus konventionellem Anbau?

Basis: je 1000 Befragte in 2010, 2008 und 2007

=> Die Akzeptanz für den höheren Preis hat stetig und deutlich abgenommen.

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Frage 6:  

Warum kaufen Sie Bio-Nahrungsmittel ein?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, (mehrere Antworten möglich)

=> Die Anzahl derer, die aus Gründen der Lebenseinstellung Bio essen, ist stabil geblieben. Diejenigen, die Bio essen, weil es gesünder ist oder besser schmeckt oder weil sie ihre Kinder gesund ernähren wollen, sind deutlich weniger geworden.

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Frage 7:  

Legen Sie bei Bioprodukten Wert auf Markenartikel? Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen

=> Die Bedeutung von Markenprodukten hat leicht abgenommen.

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Frage 8:  

In welchen Einkaufsstätten vertrauen Sie am ehesten darauf, dass Bio-Nahrungsmittel auch wirklich Bio sind?

Basis: siehe rechts. Befragte, die zumindest gelegentlich Bio-Produkte einkaufen, (mehrere Antworten möglich)

=> Auch wenn das Vertrauen in Bioläden und Reformhäuser rückläufig ist, stehen sie auf der Rangliste der vertrauenswürdigen Kaufstätten immer noch unter den ersten drei.

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Studieninformationen:

  • Online Befragung in Deutschland mit insgesamt 1000 Interviews, die im Dezember 2007, Dezember 2008 und im Januar 2010 stattfand. Die Befragungsteilnehmer wurden aus dem Dialego Panel unter Berücksichtigung der Merkmale Alter und Geschlecht ausgewählt und per E-Mail eingeladen.
  • Die Stichprobe wurde nach Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung der deutschen Bevölkerung quotiert.